Putzaktion bei Soldatenehrenmalen

Ehrenmal - Pulheim

Das Ansehen und die Ehre der deutschen Soldaten ist uns besonders wichtig. Die Leistungen, sowie das Leiden der Frontgenerationen sollten weder geleugnet noch verächtlich gemacht werden.
Deswegen wenden wir uns entschieden gegen jede Diskriminierung und Entrechtung der Frontsoldaten und gegen jede Schmähung der Gefallenen aus ihren Reihen.

Leider findet auch im Rhein-Erft-Kreis eine solche Schmähung der gefallenen Soldaten statt. Dies geschieht nur auf eine unauffälligere, indirektere Weise, nämlich indem man die Kriegsgräber und sonstigen Ruhestätten und Denkmale der Frontgenerationen einfach verkommen lässt.
Die Politiker der etablierten Parteien, welche in den Kreis- oder Stadträten sitzen, interessieren sich nicht für die Gedenkstätten und kümmern sich nicht um deren Erhalt, obwohl auch dies in ihrem Aufgabenbereich liegt.

Was für eine Schande!

Da wir diese Zustände nicht länger hinnehmen wollten, machten wir uns am Samstag, den 20.Oktober 2012, auf, um mehrere Soldatenehrenmale in Pulheim winterfest zu machen. Die bereits im Sommer gereinigten und gepflegten Ehrenmale sollten jetzt den letzten Schliff bekommen, um gut den Winter zu überstehen. 

Dass auf uns jede Menge Arbeit wartete, wussten wir. Darum arbeiteten wir mit vereinten Kräften von Morgens bis in die frühen Abendstunden hinein. So schnitten wir die umliegenden Sträucher und Büsche kürzer und putzten die Grabsteine wieder sauber, sodass man die Namen der Gefallenen wieder lesen konnte.Des Weiteren sammelten wir den umliegenden Müll und Abfall auf und machten das wuchernde Unkraut, sowie die bereits gefallenen Blätter, weg.
Damit die Kriegerehrenmale nicht so trostlos aussehen pflanzten wir noch ein paar Pflanzen, welche den Winter überstehen sollten.

Am Ende des Tages wussten wir, dass sich das Resultat sehen lassen kann.
Alles in Allem war es eine sehr gelungene Putzaktion, welche wir sicherlich wiederholen werden.

Den Charakter eines Volkes erkennt man daran, wie es seine Soldaten nach einem verlorenen Krieg behandelt. “

Leopold von Ranke

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