Asylbewerber: Zehn Argumente, die Pressehetzer alt aussehen lassen – Teil 5

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Im heutigen fünften und letzten Teil geht es um „These 9: Deutsche Familien werden für die Flüchtlinge aus ihren Wohnungen geworfen“ und „These 10: Dann sollen die „Gutmenschen“ doch die Flüchtlinge bei sich zu Hause aufnehmen!“ Zum Abschluss hat Gerrit Dorn in seinem Artikel „Zehn Argumente, die „Asylkritiker“ alt aussehen lassen“ noch einmal richtig aufgedreht. Zunächst lügt er seine Leser ganz offen an, dass keine Deutschen für Asylbewerber ihre Wohnungen verlassen mussten und danach zeigt er auf, dass Schreiberlinge der Massenmedien ebenso weit von der Realität entfernt sind, wie Politiker der etablierten Parteien. Wir haben auch hier seine angeblichen „Widerlegungen“ auseinandergenommen und kommen zum Fazit, dass Kritiker der momentanen Asylpolitik eindeutig die besseren Argumente auf ihrer Seite haben.

These 9: Deutsche Familien werden für die Flüchtlinge aus ihren Wohnungen geworfen.

Bei diesem Thema wird im Artikel dreist gelogen. Dort heißt es wörtlich: „Müssen also tatsächlich deutsche Familien ausziehen, um den Flüchtlingen Platz zu machen? Nein.“ Die Wahrheit sieht anders aus.

In einem Beitrag vom SWR wird von mehreren deutschen Familien berichtet, die zwangsweise aus ihren Unterkünften geschmissen werden, weil man diese abreißen will, um neue Unterkünfte für Asylbewerber zu schaffen. Zu der Zwangsumsiedlung kommt also noch, dass der Zustand der Unterkünfte jahrelang niemanden in der Verwaltung gestört hat, für Asylbewerber reicht der Zustand allerdings nicht aus. (Quelle: SWR)

Die Rundschau berichtet in ihrem Artikel „Ein Kündigungsschreiben und viele Emotionen“ von einer 81-jährigen Frau, der in Lindlar die Wohnung gekündigt wurde, weil dort Asylbewerber untergebracht werden sollen. Insgesamt wurden in dem Haus vier Mietverhältnisse gekündigt.

In Niederkassel wurde eine 8-köpfige deutsche Großfamilie aus ihrem Haus geschmissen, weil dieses für Asylbewerber genutzt werden soll. Und dies sind nur drei Fälle, die überregional bekannt geworden sind.

Neben dieser direkten Vertreibung planen Politiker der etablierten Parteien inzwischen auch Eingriffe in Gesetze und Grundrechte, um Asylbewerber unterzubringen. So forderte beispielsweise Frank Klingebiel (CDU), Oberbürgermeister von Salzgitter, gesetzliche Vorgaben im Bau-, Vergabe- und Haushaltsrecht vorübergehend außer Kraft setzen. Zudem möchte er Wohnungsinhaber „unter Einschränkung des Grundrechtes auf Eigentum“ dazu zwingen Asylbewerber unterzubringen, was faktisch einer vorübergehenden Enteignung gleichkommt.

Zusätzlich zu direkter Verdrängung und Enteignung verknappt die „dezentrale Unterbringung“ von Asylbewerbern, also die Unterbringung in öffentlichen geförderte Wohnungen und Privatwohnungen, natürlich auch den Wohnungsmarkt für Deutsche. Gerade Geringverdiener finden so noch schwerer bezahlbaren Wohnraum.

Nach Berechnungen des Deutschen Mieterbunds (DMB) fehlen in Deutschland mindestens zwei Millionen Sozialwohnungen. Seit 1990 ist die Zahl der Sozialwohnungen von fast vier Millionen auf 1,5 Millionen gesunken. Bundesbauministerin Barbara Hendricks (SPD) reagierte kurz danach auf diese Aussage und forderte den verstärkten Bau von Sozialwohnungen – um darin Asylbewerber unterzubringen. Es ist zwar nett, wenn die Politik nach mehreren Jahrzehnten auf ein offensichtliches Problem reagiert, aber sagt auch wieder alles, wenn dies nur zugunsten von Ausländern geschehen soll. Die Inschrift des Reichstagsgebäudes, „Dem deutschen Volke“, wird von den Regierenden schon lange nicht mehr ernst genommen.

These 10: Dann sollen die „Gutmenschen“ doch die Flüchtlinge bei sich zu Hause aufnehmen!

Zunächst einmal muss man dazu sagen, dass es ganz einfach eine Antwort auf Forderungen von Politikern der etablierten Parteien ist Asylbewerber in den eigenen vier Wänden aufzunehmen. Bei solchen Forderungen ist die Rückaufforderung erst einmal selbst mit gutem Beispiel voranzugehen durchaus verständlich. Schließlich gehören die führenden Politiker hierzulande zu den Besserverdienenden und haben sicherlich wesentlich mehr Platz dafür, als der deutsche Normalverdiener.

Abgesehen davon sind sie die maßgeblich Verantwortlichen für die momentanen Zustände. Die Forderung Asylbewerber bei Privatpersonen unterzubringen kommt nur auf, weil die restlichen Unterbringungsmöglichkeiten erschöpft sind. Das ist aber wiederum nur der Fall, weil die Politik sich weigert konsequent Abschiebungen durchzuführen. Bei mindestens 600.000 abgelehnten Asylbewerbern, die sich momentan in Deutschland aufhalten, ist es an Lächerlichkeit eigentlich nicht zu überbieten über fehlende Unterbringungsmöglichkeiten zu klagen.

Doch anstatt hier anzusetzen werden Abschiebungen rechtswidrig von den Landesregierungen verschleppt oder gar nicht erst angegangen. Bei anderen erfindet man Gründe für sogenannte „Duldungen“, also Gründe weshalb abgelehnte Asylbewerber trotzdem erst mal bleiben dürfen. Der sogenannte „Winterabschiebestopp“ sorgte in einigen Bundesländern beispielsweise dafür, dass aus bestimmten Regionen ungefähr ein Drittel des Jahres einfach aufgrund der erwarteten Wetterverhältnisse niemand abgeschoben wurde. Nachdem man abgelehnte Asylbewerber dann unter teils fadenscheinigsten Gründen jahrelang geduldet hat, erklärt man es für unmenschlich sie nach so langer Zeit noch abzuschieben und lässt sie für immer bleiben. Das ist eine systematische Missachtung aller Gesetze mit dem alleinigen Ziel die Überfremdung Deutschlands voranzutreiben.

Besonders beliebt ist es bei Asylbewerbern auch einfach die Ausweispapiere zu vernichten. Da der Staat sich bekanntermaßen keine besondere Mühe gibt die Herkunft danach auszuforschen, erschleicht man sich alleine dadurch oft schon einen sehr langen Aufenthalt. Diesen Weg sind im Übrigen auch die meisten kriminellen ausländischen Großfamilien gegangen, die inzwischen ganze Stadtviertel kontrollieren, in die sich die Polizei kaum noch hineintraut.

Während Politiker sich in ihren Wohlstandsvierteln verbarrikadieren und dort weiter von ihrer multikulturellen Traumwelt schwadronieren, muss der normale Deutsche sich schon lange mit den alltäglichen Auswüchsen einer völlig verfehlten Ausländerpolitik herumschlagen. Durch den momentanen Ansturm wird sich die Lage weiter verschlimmern. Da ist es nur verständlich, wenn man den Politikern langsam selbst mal wieder etwas Realität nahebringen möchte. Dabei schwingt allerdings immer noch die Hoffnung mit, dass diese Politiker dann aufwachen würden. Bei den Politikern der etablierten Parteien ist jedoch jede Hoffnung vergebens. Einen Umschwung kann es nur durch neue Kräfte geben, die bereit sind die nötigen radikalen Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Weitere Artikel der Reihe:
Teil 1: These 1 – Deutschland nimmt viel mehr Flüchtlinge auf als andere Länder und These 2 – Wer vom Balkan kommt, ist ein Wirtschaftsflüchtling.
Teil 2: These 3 – Asylbewerber sind kriminell und These 4 – Wir können es uns nicht leisten, all die Flüchtlinge aufzunehmen.
Teil 3: These 5 – Wohnung, Essen, Krankenversicherung, Taschengeld: Die Flüchtlinge kriegen hier alles bezahlt und These 6: Und dann auch noch Begrüßungsgeld!
Teil 4: These 7 – Flüchtlinge nehmen den Deutschen die Arbeitsplätze weg und These 8 – Wer genug Geld für die Überfahrt übers Mittelmeer hat, kann doch gar nicht so arm sein.

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