Ausländische Fachkräfte: Modellversuch gescheitert

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Beinahe täglich wird uns erzählt, dass wir dringend ausländische Fachkräfte bräuchten. Dabei wird sowohl ignoriert, dass es den riesigen Fachkräftemangel gar nicht gibt, als auch, dass Ausländer nicht ohne Weiteres in deutsche Unternehmen eingegliedert werden können.

Während die Wirtschaft sich durch ausländische Fachkräfte gerne die Kosten für die Ausbildung sparen und gleichzeitig ein Überangebot von Arbeitskräften aufrechterhalten möchte, um die Löhne zu drücken, springen ihnen linke Organisationen bei, die einfach nur daran interessiert sind die Überfremdung voranzutreiben. Dieses Bündnis führt, wie so oft in letzter Zeit, dazu, dass uns diese Politik als „alternativlos“ verkauft wird.

In diesem Sinne wurde in Wunsiedel, unter Anleitung des zweiten Bürgermeisters Roland Schöffel, seines Zeichens Mitglied der Freien Wähler (FW), ein Modellversuch begonnen. Zunächst wurden die Firmen der Umgebung angeschrieben und nach ihrem Bedarf und ihren genauen Anforderungen befragt. Daraufhin flogen dann extra Personen nach Spanien, um aus den vielen Bewerbungen die am besten geeigneten Bewerber auszuwählen. Diese erhielten daraufhin Deutsch-Sprachkurse in ihrer Heimat, die später dann auch in Deutschland fortgesetzt wurden. Als Unterkunft wurde ein Gebäude in Wunsiedel renoviert. Man hatte also keine Kosten gescheut und es kamen nur Personen für die ein Bedarf bestand.

Im August 2012 war es dann soweit und die neun Männer, drei Frauen und ein acht Jahre alter Junge, insgesamt also 13 Personen, kamen in Wunsiedel an, um am 1. September ihre Arbeit anzutreten. Der zweite Bürgermeister holte sie persönlich vom Flughafen ab, es gab einen Empfang im Rathaus und das ganze Spektakel wurde von vielen überregionalen, sogar ausländischen, Medien begleitet.

Nach einigen Monaten sieht man nun die ersten Ergebnisse. Das Medienecho fiel jedoch wesentlich kleiner aus, da nicht das erwünschte Ergebnis erreicht wurde. Nach Medienberichten haben inzwischen 7 der 12 erwachsenen Spanier ihre Arbeit wieder verloren, der minderjährige Junge hatte natürlich keine. Somit sind also, trotz teurer Investitionen und gezielter Auswahl von angeblich benötigten Arbeitskräften, mehr als die Hälfte der Spanier bereits jetzt wieder arbeitslos!

Der Modellversuch ist somit klar gescheitert. Bereits bei Beginn des Versuchs entstanden dem deutschen Staat hohe Kosten; die Sprachkurse wurden beispielsweise nicht vom Gehalt der Spanier bezahlt, sondern vom Bundesamt für Migration und somit vom deutschen Steuerzahler. Ähnlich wie auch bei vielen EU-Subventionen wird hier das Geld deutscher Arbeiter direkt dafür ausgegeben ausländische Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt zu schaffen. Auch jetzt steigen die Kosten weiter an, die nun arbeitslosen Spanier haben nämlich alle angekündigt in Deutschland bleiben zu wollen. Unser freigiebiges Sozialsystem dürfte ihnen diese Entscheidung leicht gemacht haben.

Wer nun hofft, dass die Politiker der etablierten Parteien irgendwas aus diesem Scheitern gelernt haben, wird natürlich enttäuscht. So besaß der erste Bürgermeister von Wunsiedel, Karl-Willi Beck (CSU), die Dreistigkeit, das Projekt trotz allem als Erfolg zu verkaufen. So äußerte er gegenüber einer Zeitung:
„Wenn fast jeder zweite Spanier nach Ablauf der Probezeit am 2. März noch eine Stelle hat, ist das für die Spanier und ihre Arbeitgeber doch nicht schlecht.“

Damit fasst er sehr gut zusammen für wen die etablierten Parteien regieren: Ausländer und die Wirtschaft. Dass es ihre Aufgabe ist zum Wohle des deutschen Volkes zu handeln, ist ihnen vollkommen gleichgültig! Es wird Zeit ihnen zu zeigen, dass das deutsche Volk nicht mehr bereit ist dieses antideutsche Verhalten hinzunehmen!

Bildquelle: Gerd Altmann | Shapes:AllSilhouettes.com | pixelio.de

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