Bergheim: Kommt ein riesiges Lager für 1000 Asylbewerber auf dem Kraftwerksgelände?

Asylflut stoppen

Nach Presseberichten überlegt die Landesregierung auf dem RWE-Kraftwerksgelände in Bergheim-Niederaußem ein riesiges Erstaufnahmelager für bis zu 1000 Asylbewerber einzurichten. Genutzt werden soll dafür die Fläche, auf der später der Bau des Kraftwerksblocks BoAplus stattfinden soll.

Unternehmenssprecher Lothar Lambertz hat sich bereits zustimmend geäußert: „Wenn wir behördlicherseits angesprochen werden, sind wir zur Unterstützung bereit – unter der Bedingung, dass das Betriebsgeschehen nicht beeinflusst wird.

Die Bezirksregierung Köln teilt dazu mit: „Diese Lösung wird geprüft, es gibt aber zurzeit noch kein Ergebnis.“ Durch den stetig ansteigenden Asylantenstrom werden die Unterbringungsmöglichkeiten allerdings immer knapper, weshalb man diese „Prüfung“ durchaus als ersten Schritt zu einer konkreten Planung sehen kann.

Da die Stadt Bergheim unabhängig davon selbst im nächsten Jahr von einer Verdopplung der Zahl der unterzubringenden Asylbewerber ausgeht, wird derzeit zusätzlich über die Errichtung von Containeranlagen in den Gewerbegebieten Paffendorf und Zieverich nachgedacht.

So oder so wird die Zahl der Asylbewerber in Bergheim also weiter massiv ansteigen.

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