Bergheim: Schüler müssen Schule räumen, um Platz für Asylbewerber zu schaffen

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Die Notwendigkeit immer mehr Unterkünfte für Asylbewerber zu schaffen führt zu den wildesten Situationen. Viele Schüler dürften nach den Sommerferien auf den Sportunterricht verzichten müssen, da die Turnhallen bereits zur Unterbringung genutzt werden. In Bergheim geht man einen Schritt weiter, dort quartiert man die Schüler gleich aus ihren eigenen Klassenräumen aus! Kinder sollen Förderschule für Flüchtlinge räumen

Da man die Räume der Helen-Keller-Schule, einer Förderschule in Bergheim-Niederaußem, zur Unterbringung von rund 90 Asylbewerbern nutzen möchte, werden die Schüler und Lehrer aus ihrer gewohnten Umgebung gerissen und in die örtliche Hauptschule umgesiedelt. Während diese, inklusive der Eltern der Schüler, naturgemäß entsetzt sind, verteidigt Klaus-Hermann Rössler (CDU) die Maßnahme. Er könne die Aufregung zwar verstehen, „aber Bergheim steht am Rande der Kapazitätsgrenzen; und Flüchtlinge sind genauso Menschen wie die Schüler auch”. Anfang 2014 konnten er und seine Parteifreunde sich die heutigen Probleme angeblich nicht einmal vorstellen und zerredeten schon damals die Befürchtungen der Bevölkerung. Armutseinwanderung für etablierte Politiker im Kreis kein Problem

Da sich die Hauptschule in direkter Nähe befindet, werden die Schüler, trotz ihrer Vertreibung aus der eigenen Schule, den Asylbewerbern wohl regelmäßig begegnen. Man kann nur hoffen, dass dies nicht zu weiteren Konflikten führt, nach den Erfahrungen aus anderen Asylbewerberunterkünften ist realistischerweise allerdings mit massiven Problemen zu rechnen.

Der ganze Vorgang ist vollkommen unverantwortlich von den Entscheidungsträgern. Er ist aber nur eine Blüte der momentanen Asylantenflut. Die Wurzel liegt im antideutschen Handeln der momentanen Machthaber. Um das Problem zu lösen ist ein vollkommener politischer Umschwung nötig, der von den abgehalfterten Politikern der etablierten Parteien niemals kommen wird. Die Uneinsichtigkeit eines Klaus-Hermann Rössler ist dafür nur ein Beispiel von vielen.

Bildquelle: Manfred Jahreis| pixelio.de

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