Bergheim: Skandalhaus am Berliner Ring wird endgültig abgerissen

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Das Hochhaus am Berliner Ring 41-45 soll nun endgültig abgerissen werden. Die Vorbereitungen dazu sollen im Januar 2014 beginnen, um im Februar dann mit den Abbrucharbeiten anzufangen. Das marode Hochhaus soll nicht gesprengt, sondern langsam abgetragen werden, weshalb die Arbeiten wahrscheinlich rund ein halbes Jahr dauern werden.

Für die Anwohner ist diese Information eine Beruhigung, da sich das Hochhaus zu einem Schandfleck in der Umgebung entwickelt hatte. Regelmäßig führten die Vorgänge im und um das Haus auch zu negativen Medienberichten.

Als die Pläne zum Abriss bekannt wurden gab es Berichte um fragwürdige Immobiliengeschäfte. Besonders pikant waren sie, weil Michael Wiecki, damaliger Landratskandidat der CDU, in diese verwickelt war. Der Immobilienmakler hatte, obwohl er von den Abrissplänen gewusst haben soll, zwei Wohnungen innerhalb des Hochhauses verkauft. Die Verkäufe hatte er erst rückgängig gemacht, nachdem er innerhalb des Wahlkampfes heftige Kritik einstecken musste. Zusätzlich soll er hohe Schulden im sechsstelligen Bereich bei der Eigentümergemeinschaft angehäuft haben, weshalb diese ihn nun verklagen will. Er selbst räumt zumindest Schulden im fünfstelligen Bereich ein.

Während er innerhalb des Kreisverbandes Rhein-Erft der CDU große Streitigkeiten aufgrund dieser Vorfälle hatte, weshalb er dort nicht mehr für ein Amt angetreten ist, wählte der Ortsverband Pulheim Wiecki mit 100 Prozent der Stimmen erneut zum Vorsitzenden. Auch zur Kommunalwahl 2014 wird er erneut für den Pulheimer Stadtrat kandidieren.

Doch neben solchen Geschäften, von denen die Anwohner im Alltag persönlich wahrscheinlich weniger mitbekommen haben, gab es auch vielfältige andere Probleme. So hatten unter anderem mehrere Zigeunerfamilien Wohnungen in dem Hochhaus bezogen, ohne über einen Mietvertrag zu verfügen. Stattdessen hatten sie sich aber Gewerbeanmeldungen für Schrotthandel und Meldebescheinigungen der Stadt besorgt, wodurch es ihnen ermöglicht wurde umfangreiche Sozialleistungen, unter anderem Kindergeld, zu beantragen.

Die Zigeuner traten überaus aggressiv auf und terrorisierten die Nachbarschaft; ein in dem Hochhaus beschäftigter Hausmeister wurde von ihnen sogar krankenhausreif geschlagen. Anstatt durchzugreifen nahm die Stadt Verhandlungen mit den Illegalen auf und besorgte ihnen neue Wohnungen. Eine weitere vollkommene Kapitulation des Staates vor Ausländern, die von Anfang an bewiesen haben, dass sie unsere Gesetze in keiner Form akzeptieren und auch vor Gewalt nicht zurückschrecken, weshalb man sie ohne jede Diskussion hätte abschieben sollen.

Die Anwohner werden somit verständlicherweise froh sein, wenn der Abriss abgeschlossen und dieses unrühmliche Kapitel beendet wurde. Die Probleme hingegen bleiben, sie werden lediglich verlagert.

Bildquelle: Markus Vogelbacher | pixelio.de

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