Bericht zum Rheinwiesenlager-Gedenkmarsch in Remagen

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Am Samstag, den 12.11.2016, fand wieder der alljährliche Gedenkmarsch in Remagen zur Erinnerung an die furchtbaren Zustände und Geschehnisse in den Rheinwiesenlagern statt.

Hintergrund:

Bei den sogenannten „Rheinwiesenlagern“ handelte es sich um Kriegsgefangenenlager der Alliierten, in denen deutsche Soldaten nach der Kapitulation der Streitkräfte gefangengehalten wurden. Diese waren alle nach demselben Prinzip aufgebaut und zogen sich den Rhein entlang von Heilbronn bis Büderich. Insgesamt gab es 18 größere Lager dieser Art, wovon die Region Remagen die beiden größten Gefangenenlager hatte. Hier wurde rund ein Drittel aller Soldaten gefangengehalten. Bei Wind und Wetter mußten die Soldaten auf den offenen Rheinwiesen Tag und Nacht ausharren. Selbstgegrabene Erdlöcher, um sich zumindest etwas vor der Witterung schützen zu können, wurden von den Alliierten wieder zugeschüttet.

Nahrung und auch Wasser wurde den Soldaten teilweise tagelang verweigert und das, obwohl der Rhein zu dieser Zeit sogar vergleichsweise hoch stand. Das „Rote Kreuz“ hatte keinen Zutritt zu den Lagern. Die US-amerikanische Besatzungsmacht hatte keinerlei Interesse daran, daß Abgesandte des „Roten Kreuzes“ die Zustände in den Lagern begutachten sollten.

Umso verwunderlicher ist es, daß die offiziellen Todeszahlen mit 3053 bis 4537 beziffert werden. Rechnet man, daß insgesamt 3,4 Millionen deutsche Soldaten in diesen Lagern untergebracht waren, dort unter katastrophalen Zuständen hausen mußten, medizinisch nicht versorgt wurden und tagelang oft nichts zum Essen und Trinken bekamen, dann sind diese Zahlen unter diesen Umständen absolut unrealistisch und nichts weiter als die natürliche Sterblichkeitsrate in dieser Alters- und Bevölkerungsgruppe. In den Wirren der letzten Kriegstage läßt sich mit Sicherheit niemals mehr genau rekonstruieren, wie viele Tote es genau gegeben hat, die Schätzung des kanadischen Historikers James Bacque von 800.000 bis hin zu einer Million dürfte aber durchaus realistisch sein.

So folgten auch im Jahre 2016 wieder die anständigen Deutschen dem Ruf des Gewissens. Dieses Mal liefen ca. 250 Personen bei dem Trauermarsch mit, was bedeutet, daß ca. 100 Menschen mehr als im lezten Jahr teilnahmen.

Der Trauermarsch setzte sich gegen 13:00 Uhr in Bewegung und die Veranstaltung lief von Anfang bis Ende absolut diszipliniert ab.

Die linken Chaoten versuchten hier und da durch Polizeiabsperrungen durchzubrechen. Beim Rückweg sah man einige dieser Gestalten von Polizisten eingekesselt in einem Vorgarten hinter einem umgetrampelten Zaun stehen. Am nächsten Tag heulten sich die ansonsten angeblich so kampfbereiten Kommunisten auf ihrer Weltnetzplattform Indymedia mal wieder über die böse Polizei aus.

Alles in allem war das Gedenken ein voller Erfolg und wir werden auch nächstes Jahr wieder da sein, um den Toten eine Stimme zu geben und es nicht zulassen, daß sie vergessen werden!

Quelle: DIE RECHTE – Landesverband Baden-Württemberg
Bildquelle: Nationales Medienkollektiv 

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