Bildung braucht das Land

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In den deutschen Schulen geht es drunter und drüber. Dies zeigt zumindest indirekt, die neuste Studie der Bertelsmann-Stiftung.

Diese sagt nämlich aus, dass bundesweit (ohne Rheinland-Pfalz und Hamburg) ein prozentualer Anteil von 58,4 Prozent aller Schüler und Schülerinnen sogenante „Absteiger“ sind.

Absteiger sind demnach Jungen und Mädchen, welche es nicht bis zu dem vermeintlich alles entscheidenden Moment des Abiturs geschafft haben oder jene die zwischen Klasse fünf und Klasse zehn auf eine niedrigere Schulform herabgestuft wurden.

Die sogenannten „Aufsteiger“ machen laut Bertelsmann-Stiftung nur rund 27,4 Prozent aus, was noch nicht einmal die prozentuale Hälfte der „Absteiger“ ist.

Die letzten 14,01 Prozent werden als sogenannte „Umsteiger“ deklariert, welche beispielsweise durch einen Umzug aus dem Jahrgang verschwunden sind.(Immerhin wechseln laut Bertelsmann-Stiftung jedes Jahr rund 70.000 Schüler zwischen sechs und 18 Jahren mit ihren Eltern das Bundesland).

Doch dabei wächst nicht nur die Zahl der Absteiger, sondern zeitgleich nehmen die Hauptschulen immer mehr die Funktion eines Abstellgleises ein

Hier in Nordrhein-Westfalen bestehen beispielsweise die Schülerschaften der wenigen verbliebenen Hauptschulen teilweise zur Hälfte aus Absteigern. Beim Durchgang durch die Sekundarstufe I vergrößert sich allein in NRW die Schülerschaft der Hauptschulen um ganze 29 Prozent.

Die Alarmglocken jedes Bundesbürgers müssten mittlerweile schon im Dauerzustand läuten. Da eine sichere, qualifizierte Bildung, welche auf die Zukunft vorbereiten soll, dank linksliberaler Pädagogik verwirkt wurde.

Denn jedwede der etablierten Parteien holt lieber Fachkräfte aus dem Ausland nach Deutschland, bevor man der eigenen Jugend im Lande eine bestmögliche Bildung zukommen lässt.

Die schulische Bildung muss eine umfassende Allgemeinbildung bieten, in der die geistigen, kulturellen, sozialen und lebenspraktischen Fähigkeiten beigebracht werden.

Dabei ist es wichtig die individuellen Anlagen der Schüler frühzeitig zu erkennen, um sie bereits während der Schullaufbahn zu fördern. Denn nur durch solche Förderungen werden den Schülern neue Perspektiven aufgezeigt, die das allgemeine Lerninteresse erhöhen und somit den schulischen Erfolg steigern.

Diese Förderung ist selbstverständlich nur dann möglich wenn die vierjährige Grundschule in ein mehrgliedriges Schul- und Bildungssystem mündet, welches aus der Haupt- und Realschule sowie dem Gymnasium besteht.

Man sollte sich immer eines vor Augen führen, besonders unsere Herrschaften von den etablierten Parteien:

 „Wer an der Jugend spart, wird in Zukunft verarmen.“

– Adolf Haslinger –

 

 

Quellen | Welt OnlineBertelsmann Stiftung

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