Brot und Spiele

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Was ist hiermit gemeint, was haben wir unter „Brot und Spiele“ zu verstehen?

Im weitesten Sinne handelt es sich hierbei um einen Spruch aus der Römerzeit – einen Wahlspruch. Gemeint war damit eine Art der Unterhaltung, die der Zerstreuung der Bevölkerung dient – der Ablenkung von anderen wichtigen Dingen.

Doch wie sieht das heute aus? Werden wir überhaupt von etwas abgelenkt? Von was sollen wir abgelenkt werden?

Zahllose Großveranstaltungen – Brot und Spiele – lenken uns ab:

– Fußball Bundesliga

– Fußball Europameisterschaft

– Fußball Weltmeisterschaft

– Leichtathletik: Deutsche Meisterschaft, Europa- und Weltmeisterschaft

– Schwimmen: Deutsche Meisterschaft, Europa- und Weltmeisterschaft

– Konzerte und andere musikalische Großveranstaltungen

– Formel 1 und andere Autorennen; Radrennen, z. B. Tour de France

Und im Urlaub sind es die schwimmenden Vergnügungsparks der Spaß – Gesellschaft.

Auch die politischen Ereignisse halten uns beschäftigt, mal sind es Kommunal-, mal Kreistags-, mal Landtags-, mal Bundestagswahlen.

Aber die größte aller Ablenkungen bringt das Geld mit sich.

Hier darf hier einen ehemaliger Politiker Norbert Blüm zitiert werden:

Mammon ist ein gieriger Götze, der sich anschickt, die Welt zu verschlingen. Es ist der heilige Schein des Geldes, der die Weltwirtschaft erleuchtet. Doch das monetäre Licht ist ein Irrlicht, eine Fata Morgana statt der lebensrettenden Oase.”

Dieser Gott Mammon beherrscht die heutige Spaß – Gesellschaft. Den Gott Mammon könnte man mit einigem Recht auch als Dämon bezeichnen. Ein gefährlicher Dämon. Jeder, der dem Mammon sein Herz öffnet, macht sich zu seinem Sklaven.

Nun mögen einige einwerfen: Ich gehe doch arbeiten, erhalte meinen Lohn und möchte mir etwas davon leisten. Das allein ist noch nicht falsch oder gefährlich solange wir das Verhältnis von Arbeit, Freizeit, Vergnügungen und Pflichten ausgewogen halten.

Von welchen Pflichten sprechen wir hier? Zum Teil natürlich haben wir Pflichten gegenüber unserer Familie, deren wir nachkommen müssen, doch darüber hinaus gibt es auch noch andere Pflichten.

Die Pflicht gegenüber dem eigenen Volk, eine Pflicht, die wir als Deutsche erbringen müssen. Wie sieht diese Pflicht aus? Unsere vornehmste Pflicht ist die, für unser Volk zu sorgen. Dafür zu sorgen, dass unsere Landsleute eine Regierung bekommen, die den Namen Regierung verdient.

Zu dieser Arbeit gehört körperlicher und geistiger Einsatz mit all unserer Kraft. Neben dem rein materiell/geistigen Einsatz müssen wir aber auch finanzielle Opfer bringen – diese sind unerlässlich.

Auch wenn der Einzelne mit seinem Geld vielleicht nicht viel erreichen kann, so können wir das in der Gruppe, in der Kameradschaft, indem wie dafür sorgen, dass finanzielle Bürden nicht nur auf wenigen Schultern verteilt werden, sondern auf vielen Schultern.

Und so kann und sollte sich jeder von Zeit zu Zeit prüfen, prüfen, ob das was ich tue und das was ich an finanziellen Mitteln einsetze reicht oder ob ich etwas mehr übrig habe. Nämlich finanzielle Mittel für unsere Bewegung, für eine neue Zeit!

So wie schon der bekannte deutsche Flugpionier Otto Lilienthal auf dem Sterbebett sagte:

„Opfer müssen gebracht werden!“

Bildquelle: Andrea Damm| pixelio.de

 

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