Brühl: Der Verein „Kahramanlar“ – Parallelgesellschaft statt Integration

In Brühl wird regelmäßig der Verein „Kahramanlar“ ausgezeichnet, zuletzt erhielten sie den „Integrationspreis des Integrationsrates der Stadt Brühl 2017“. Ebenfalls sind sie Mitglieder verschiedener Initiativen, wie z.B. „Integration durch Sport“, welche durch das Bundesinnenministerium gefördert wird. Es lohnt sich also ein näherer Blick auf die angeblichen Integrationserfolge dieses Vereins, der sich zunächst nur „Kahramanlar“ nannte, türkisch für „Helden“ und sich erst nach dem Empfang mehrerer Integrationspreise zumindest den deutschen Beinamen „die Brühler Helden“ gab.

In einem – inzwischen entfernten – Video auf Facebook zur Feier des 19. Mai, dem türkischen Feiertag der Jugend, des Sports und des Gedenkens an Atatürk“, konnte man einem türkischen Redner bei seinen Ausführungen lauschen bevor Kinder in türkischen Trachten einen orientalischen Volkstanz aufführten. Für die wenigen deutschen Anwesenden leider unverständlich, da man auf eine deutsche Übersetzung komplett verzichtete.

Doch auch das verbliebene Video einer Kampfsportvorführung am selben Tag (hier ansehen) zeigt, dass Bilder mehr sagen als tausend Worte. Vor riesigen türkischen Flaggen verfolgt ein Publikum, das sich in den ersten Reihen zu einem großen Teil aus Frauen mit Kopftüchern zusammensetzt, die Vorführung.

Auch ansonsten zeigt man deutlich, was man von einer Eingliederung in die deutsche Kultur hält. Musikalisch wird auf das Saz zurückgegriffen, ein orientalisches Zupfinstrument. Und auch in der Folkloregruppe erlernt man die orientalische Tanzkultur, mit Tänzen wie Zeybek und Halay.

In der Türkei hätte dieser Verein also sicherlich alle Integrationspreise verdient, in Deutschland sorgt er hingegen für eine Verfestigung der orientalischen Parallelgesellschaften. Dass ein solches Verhalten noch durchgehend durch diesen Staat ausgezeichnet wird, sollte einem zu denken geben.

Bildquelle: Alexandra Bucurescu | pixelio.de

Kommentar verfassen