Brühl: Badespaß oder Manifestation der Parallelgesellschaft?

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Unter der Überschrift „Badespaß im Kleid oder Hemd“ berichtet der Kölner Stadt-Anzeiger über ein Programm des Brühler Turnvereins (BTV). Es geht dabei um separates Schwimmen für weibliche Angehörige des Islam, da diesen die Frauen-Schwimmtage nicht ausreichen.

Der Artikel ist dabei wieder reine Propaganda, die aufzeigen soll, wie lustig und toll das ganze doch ist. Als Konsument der Massenmedien hat man inzwischen aber gelernt zwischen den Zeilen zu lesen und so fallen einem doch einige Ungereimtheiten auf.

Da ist noch der kleinste Teil, dass ihre wild zusammengewürfelte Schwimmkleidung wohl kaum den Hygiene-Vorschriften entspricht. Viel interessanter wird es, wenn man an dem Satz „Stimmengewirr schallt durch die Halle, nur gelegentlich fischt man einen vertrauten Wortfetzen auf“ erkennt, dass die Teilnehmerinnen, trotz deutscher Trainerin und an diesem Tag anwesender deutscher Reporterin, untereinander offensichtlich kaum Deutsch sprechen.

Auch mit der Reporterin scheinen sie höchstens in einem Deutsch-Türkisch-Mix zu sprechen. So sagt die Teilnehmerin Bulat: „Hier sind wir zu Freundinnen geworden – sogar zu »Kanki«, zu besten Freundinnen“.

Letztendlich ist es das gleiche Bild wie immer: Deutsche Angebote, durch die man selbst Vorteile hat, werden gerne angenommen, einen Integrationserfolg erzielt man dadurch nicht, weil sie diese von sich aus ablehnen.

So fordert eine Teilnehmerin, die offensichtlich kein Problem damit hat gemeinsam mit ihren Glaubensgenossinnen in einem Umkleideraum zu sein, direkt auch noch: „Es müsste einzelne Kabinen geben, in denen wir ganz allein unsere Kleidung wechseln und duschen können“ ohne die Andersgläubigen, darf man sich selber dazu denken. Dafür würde sie diese dann immerhin im Schwimmbad noch dulden.

Irgendein Integrationsdruck wird auf diese Frauen nicht ausgeübt. Obwohl sie sich standhaft weigern mehr als nötig Deutsch zu sprechen sieht die deutsche Reporterin das alles sehr positiv, was ihr Bericht ja beweist.

Die Trainerin geht noch weiter. Sie freut sich richtig darüber, dass sie überhaupt noch dabei sein darf. „Und dass ich als Nicht-Muslima dies miterleben darf, ist toll.“ Sie fühle sich in der Gruppe voll integriert und herzlich aufgenommen.

Die deutsche Mehrheitsgesellschaft wird von der islamischen Minderheit noch akzeptiert und integriert. Überspitzt aus diesem Artikel herausgezogen, aber genau so sieht es an vielen Orten in der Realität inzwischen aus. Wenn die Überfremdung unserer Heimat und die Kinderverweigerung der Deutschen so weiter gehen werden wir bald die Minderheit bilden. Mal sehen, ob wir dann solche Dinge noch miterleben dürfen. Die Realität in bereits gekippten Stadtteilen spricht für das Gegenteil.

Bildquelle: Gerd Altmann | pixelio.de

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