Bundesagentur für Arbeit erwartet Milliardendefizit

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Die Bundesagentur für Arbeit erwartet laut Informationen der Zeitung „Welt“ ein Milliardendefizit für das Jahr 2013. Grund dafür soll laut dem Verwaltungsrat der BA (Bundesagentur für Arbeit) ein tiefer Griff der schwarz-gelben Bundesregierung in die Kasse sein.

So soll der Bund im Jahr 2013 rund 3,5 Milliarden Euro in die eigene Kasse leiten.

Dies würde bedeuten, dass die Bundesagentur für Arbeit im kommenden Jahr wieder in die roten Zahlen rutscht. Die Folge wären enorme Einbußen für die BA und erst recht für die Arbeitslosen, sowie für die von Arbeitslosigkeit bedrohten Arbeitenden. Vor allem würden die betroffenen Personen direkt in Arbeitslosigkeit fallen, da beispielsweise die Kurzarbeitergeld-Regelung wegfallen würde.

Diese Auswirkungen zeigen deutlich, wie wichtig gerade den etablierten Parteien die einzelnen Bürgerinnen und Bürger, bzw. Arbeitssuchende und Arbeitslose, noch sind: Nämlich überhaupt nicht!

Dieses Haushaltsdefizit der Bundesagentur für Arbeit würde selbstverständlich auch den Rhein-Erft-Kreis mit seinen 17.425 arbeitslosen Menschen treffen. Denn auch hier in der Region sieht der Arbeitsmarkt nicht gerade bestens aus. So waren zwar laut der Zeitung „Sonntags Post“ (Ausgabe vom 03.11.2012) 0,5 Prozent – das sind 89 Menschen – weniger arbeitslos als im September 2012. Dennoch liegt der Bestand an Arbeitslosen mit 1,6 Prozent über dem Niveau des Vorjahres.

Genau deswegen muss ein umfassendes Programm zur Bekämpfung der Massenarbeitslosigkeit und für die soziale Sicherheit der deutschen Arbeitnehmer eingefordert werden.

Die deutschen Arbeitnehmer, sowie die arbeitswilligen deutschen Arbeitslosen/Arbeitsuchenden, dürfen in ihrem beruflichen Vorankommen nicht von den etablierten Parteien behindert werden.

Der Staat steht in der Verantwortung in Zeiten der Rezession umfangreiche Investitionen zu tätigen, sowie Steuern und Abgaben zu senken, damit durch staatliche Projekte neue Arbeitsplätze geschaffen werden können und die Gesamtnachfrage steigt.

Mit dieser Vorgehensweise werden gleichzeitig Infrastruktur und Standortbedingungen verbessert.

 

Quelle | Bundesagentur für Arbeit

 

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