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Dortmund: Asylant aus Bedburg sticht auf 20-Jährigen ein – Festnahme!

Schon wieder hat sich eine schockierende Gewalttat in Dortmund ereignet – schon wieder war der Täter kein Deutscher. Wie die Bundespolizei am Dienstag (13. Juni 2017) bekannt gab, ereignete sich am Sonntagabend (12. Juni 2017) ein folgenschwerer Vorfall im Bereich des Dortmunder Hauptbahnhofes. Eine Streife der Polizei wurde demnach gegen 22.50 Uhr auf zwei streitende Personen aufmerksam, die sich im Personentunnel des Bahnhofes befanden. Sie sahen, wie ein Mann, der sich später als 17-jähriger Syrer herausstellte, einen 20-jährigen Polen auf einen Bahnsteig verfolgte. Als die Beamten dem flüchtigen zu Hilfe geeilt waren, stellten sie fest, dass der Mann eine stark blutende Wunde am Bein aufwies – sofort wurde der Syrer überwältigt, fixiert und festgenommen. Weitere Beamte übernahmen die Erstversorgung des Verletzten, der wenig später in ein Krankenhaus eingeliefert wurde.

Syrischer Asylant wollte Messer verstecken

Bei dem Festgenommenen handelt es sich laut Behördenangaben um einen Asylbewerber der in Bedburg wohnhaft ist und sich offenbar für ziemlich raffiniert hält: Als er die herannahenden Polizisten sah, versuchte er, die Tatwaffe, ein Taschenmesser, in seinem Schuh zu verstecken. Eine Durchsuchung seiner Person brachte die Waffe jedoch schnell zum Vorschein. Während die Polizeibeamten vor Ort konsequent einschritten, scheint der Asylant im Nachhinein jedoch nicht allzu viel befürchten zu müssen – er wurde nach Aufnahme des Sachverhaltes und einer Nacht im Polizeigewahrsam entlassen. Gegen ihn wird zwar wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt, ob es jedoch jemals ein Verfahren geben wird, ist angesichts ständig wechselnder Wohnsitze vieler Asylbewerber, sowie dem kaum vorhandenen Strafverfolgungsdruck, den die Politik gegenüber den Staatsanwaltschaften ausübt, durchaus zweifelhaft. Und so zieht ein weiterer Mensch, der offensichtlich eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellt, als tickende Zeitbombe durch die Städte im Rheinland und Westfalen.

Übrigens: Der geneigte Leser darf einmal raten, welches klitzekleine Detail die Massenmedien, im konkreten Fall in Form der „Ruhr Nachrichten“, in ihrer Veröffentlichung zur Messerattacke verschweigen…

Quelle: DortmundEcho

Bildquelle: Thorben Wengert | pixelio.de

Gesamtüberblick Asylbewerber / „Flüchtlinge“ im Rhein-Erft-Kreis

Asylflut stoppen

In diesem Artikel geben wir eine Übersicht zur Asylsituation im Rhein-Erft-Kreis. Wie viele Asylbewerber sind da, wo leben sie und was haben die Unterkünfte gekostet. Da weiterhin der Großteil der Kosten verschwiegen wird und Absprachen in nichtöffentlichen Sitzungen getroffen werden, steht uns leider nur ein Teil der Informationen zur Verfügung. Weiterführende Informationen können uns gerne zugeschickt werden. Wir ergänzen den Artikel dann entsprechend.

Bedburg

In Bedburg leben aktuell 350 „Flüchtlinge“. An der Herderstraße in Bedburg-West und an der Barbarastraße in Kaster wurden Mehrfamilienhäuser für jeweils 40 Asylanten errichtet. Insgesamt entstanden dafür Kosten von 1,9 Millionen Euro.

Zusätzlich wurde die die alte Schule in Kirchtroisdorf für die Unterbringung von Asylbewerbern eingerichtet. Auf dem Grundstück auf der Ackerfläche zwischen Multihalle und Sportplatz „Am Tiergarten“ in Kaster soll zudem ein weiteres Mehrfamilienhaus für die Unterbringung von 70 Asylanten errichtet werden.

Bergheim

In Bergheim wurden 61 Häuser für die Unterbringung von bis zu 610 Asylbewerbern errichtet, was man sich 12 Millionen Euro kosten ließ. Von diesen Häusern stehen nun 10 in der Heerstraße in Kenten, ingesamt 37 in Oberaußem, davon 27 in der Oberaußemer Str. (hier stehen die Häuser kurz vor der Fertigstellung) und 10 in der Abts-Acker-Str., sowie weitere 14 Am Kirchacker in Quadrath-Ichendorf.

Brühl

In Brühl leben aktuell 606 Asylbewerber in städtischen Unterkünften. Auch hier gab es umfangreiche Bauarbeiten. Die Sanierung des ehemaligen Hotels „Rheinischer Hof“ kostete 370.000 Euro, für die Errichtung eines Containerdorfes an der Bergerstraße in Brühl-Ost gab man 3,2 Millionen Euro aus.

Elsdorf

In Elsdorf leben aktuell 261 Asylbewerber, von denen 111 einen positiven Asylbescheid haben. Ein Neubau für 40 Personen an der Nussbaumallee ist bald bezugsfertig. Ansonsten wurden für den Bau von 8 Doppelhaushälften 1,7 Millionen Euro ausgegeben.

Die „Flüchtlinge“ in Elsdorf zeigten ihre Dankbarkeit für die Bauprojekte besonders deutlich. Im vergangenen Jahr zündeten sie zwei verschiedene Unterkünfte selbst an.

Erftstadt

Erftstadt verschweigt die Zahl der insgesamt untergebrachten Asylanten und gibt nur an, dass 200 anerkannte Asylbewerber in städtischen Unterkünften leben. Momentan prüft man die Errichtung von Reihen- oder Mehrfamilienhäuser für diese. Ein Mehrfamilienhaus zur Unterbringung von 30 Asylbewerbern wird an der Landstraße 64 in Erftstadt-Dirmerzheim errichtet, dafür wird mit Kosten von 1.170.000 € gerechnet.

Zuletzt wurde die Asyl-Unterkunft am Brabanter Weg in Lechenich für 1,9 Millionen Euro erweitert, um dort weitere 100 Personen unterbringen zu können. Aufsehen erregten die 4,4 Millionen Euro Kosten, welche durch die Asyl-Erstunterkunft in Erp entstanden. Auch diese soll weiterhin als erhalten bleiben.

Frechen

In Frechen sind derzeit 583 Asylanten untergebracht, wobei 238 davon anerkannt sind. Zur Unterbringung wurde auf dem Gelände des Sportparks Herbertskaul eine Containergroßanlage mit 432 Wohnplätzen geschaffen. Anerkannte Asylbewerber werden inzwischen aber bevorzugt in angemieteten Privatwohnungen untergebracht.

Hürth

In Hürth leben 746 Asylbewerber (Stand: 12.01.2017). Diese sind in rund 40 Unterkünften über die ganze Stadt verteilt, wobei darunter 10 Containeranlagen sind. Für die Errichtung einiger Containeranlagen wurden alleine 4 Millionen Euro ausgegeben.

Kerpen

In Kerpen leben 539 Asylanten. Auch hier entfaltete man umfangreiche Bautätigkeiten. Die Unterkunft an der Erftstraße 188 zwischen Sindorf und Horrem wurde auf 75 Plätze ausgebaut, in Sindorf an der Augsburger Straße (84 Plätze), Brüggen am Friedhofsweg (55 Plätze) und Blatzheim an Peters Mühle (36 Plätze) werden neue Häuser errichtet. 38 Plätze stehen zudem im Gewerbegebiet an der Josef-Bittschnau-Straße bereit.

In Sindorf an der Bruchhöhe 22 existiert eine Containeranlage mit einer Kapazität von 200 Plätzen, zwei weitere Containeranlagen an der Humboldtstraße (200 Plätze) und in Buir am Blatzheimer Weg 15 (94 Plätze) sind bald bezugsfertig. Zusätzlich wurden der Stadt 28 Gebäude in Manheim-Alt zur Unterbringung überlassen. Die Boelcke-Kaserne wird als Rückführungszentrum genutzt.

Pulheim

In Pulheim verteilen sich 667 Asylbewerber auf 22 Unterkünfte. Aktuell werden auf dem Zirkusplatz für 2 Millionen Euro sechs zweigeschossige Doppelhäuser für Asylbewerber errichtet, diese sollen noch im Juni bezugsfertig sein.

Wesseling

In Wesseling leben aktuell 228 Asylbewerber, von denen 132 bereits ein Bleiberecht haben und 69 eine Duldung besitzen, also trotz abgelehntem Asylantrag nicht abgeschoben werden. Die Stadt errichtet für 6,5 Millionen Euro 28 Reihenhäuser für Asylbewerber. Die ersten 8 an der Jahnstraße sind bald fertiggestellt, dort sollen 80 Personen untergebracht werden.

Jeder dritte Tatverdächtige im Rhein-Erft-Kreis war 2016 Ausländer

Vor kurzem wurde die Polizeiliche Kriminalstatistik des Rhein-Erft-Kreises für das Jahr 2016 veröffentlicht. Wenig verwunderlich ist, dass sich auch angesichts der Asylflut die Entwicklung der vergangenen Jahre fortgesetzt und der Anteil der ausländischen Tatverdächtigen noch weiter zugenommen hat. Laut Angaben der Polizei beträgt der Anteil von Ausländern an der Bevölkerung 11,55%, der Anteil unter den Tatverdächtigen lag hingegen bei 32,5%. Dies ist eine weitere Steigerung zum vergangenen Jahr, wo ihr Anteil bereits bei 30,5% gelegen hatte.

Dabei muss man bedenken, dass ein Migrationshintergrund nicht erfasst wird. Sobald einem Ausländer der, inzwischen inflationär verteilte, deutsche Pass verliehen wurde, wird dieser als Deutscher geführt. Gegen eine Erfassung des Migrationshintergrundes wehren sich die etablierten Parteien mit Klauen und Zähnen, da ansonsten das ganze Ausmaß der Ausländerkriminalität in Deutschland ersichtlich werden würde.

Doch trotz solcher statistischen Tricksereien sind die Zahlen schon erschreckend genug. Fast zwei Drittel (62,0%) aller Wohnungseinbrüche wurden demnach von Ausländern begangen. Auch bei Diebstählen (45,1%), Raub (40,3%), Körperverletzungen (33,3%) und Sexualdelikten (31,5%) waren diese deutlich überrepräsentiert. In all diesen Bereichen ist ihr Anteil im Vergleich zum vergangenen Jahr zudem angestiegen.

Wie viele „Flüchtlinge“ sich unter den Straftätern befinden kann man den Zahlen nicht entnehmen. Dafür wird man wohl auf die Kriminalstatistik des Landes warten müssen. Ralf Michelfelder, Chef des Landeskriminalamtes in Baden-Württemberg sagte dazu: „Wir haben in Baden-Württemberg etwa 167 000 Flüchtlinge bei 10,9 Millionen Einwohnern, also grob 1,5 Prozent Bevölkerungsanteil – ihr Anteil an den Tatverdächtigen lag im Jahr 2016 bei etwa zehn Prozent, wobei ausländerrechtliche Verstöße wie illegaler Aufenthalt bereits aus der Statistik herausgerechnet sind. […] Die Zahl der tatverdächtigen Flüchtlinge hat sich 2016 gegenüber 2015 beinahe verdoppelt.“ Man kann wohl davon ausgehen, dass die Zahlen in NRW nicht besser aussehen werden.

Der folgenden Tabelle kann man entnehmen in welchen Städten das Kriminalitätsaufkommen im Vergleich zur Einwohnerzahl am höchsten war:

Stadt Einwohner Straftaten insgesamt Straftaten pro 100 Einwohner
Bedburg 23334 7410 31,8
Elsdorf 21323 5011 23,5
Wesseling 35975 7866 21,9
Brühl 44768 8129 18,2
Frechen 51999 8956 17,2
Bergheim 60390 8626 14,3
Kerpen 65477 9280 14,2
Hürth 59496 7263 12,2
Erftstadt 49786 5911 11,9
Pulheim 54200 5168 9,5


Bildquelle: Arno Bachert | pixelio.de

NRW: Jetzt das Volksbegehren für die Wiedereinführung der neunjährigen Gymnasien unterschreiben!

Seit gestern liegen in allen Gemeinden des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen die Unterschriftenlisten für das Volksbegehren für die Wiedereinführung der 

Bedburg: Weitere Häuser für Asylbewerber

Asylflut stoppen

Erst vor kurzem wurden in Bedburg zwei Mehrfamilienhäuser errichtet, in denen jeweils 35 Asylbewerber untergebracht werden. Sie befinden sich in der Barbarastraße in Kaster und in der Herderstraße in Bedburg-West. Doch die Stadt plant bereits neue Gebäude.

Insgesamt wird momentan nach Grundstücken für vier weitere Häuser gesucht, die für 3,6 Millionen Euro errichtet werden sollen. Zunächst waren dafür wieder Barbara- und Herderstraße im Gespräch, nun hat man sich im Rat aber darauf geeinigt zunächst andere Grundstücke zu nutzen.

Nach den bisherigen Beratungen soll zuerst das Grundstück auf der Ackerfläche zwischen Multihalle und Sportplatz „Am Tiergarten“ in Kaster bebaut werden. Zudem soll die Verwaltung die Eignung von Grundstücken in Kirchherten, an der Schützenstraße und im neu geplanten Baugebiet Sonnenfeld am Ortseingang von Kaster überprüfen. Andere mögliche Standorte zur Errichtung weiterer Unterkünfte finden sich in Unterlagen der Verwaltung (hier einsehen).

Momentan wird damit gerechnet, dass die Zahl der Asylbewerber in Bedburg bis Ende des Jahres auf 415 Personen anwächst. Daher will man nach Möglichkeit auch Privatwohnungen anmieten und nimmt dabei hin, dass Deutsche noch schwerer eine bezahlbare Wohnung finden. Die Verwaltung drückt das in trockenem Beamtendeutsch so aus: „Ebenfalls ist vermehrt weiterer Wohnraum auf dem freien Wohnungsmarkt zu akquirieren, auch wenn dies die Möglichkeiten aller bedürftigen Leistungsbezieher angemessenen Wohnraum zu finden, mindert.“

Bedürftige Deutsche können somit weiterhin lange auf die Schaffung von günstigen Wohnungen durch den Staat warten, diese stehen nur noch für Asylbewerber zur Verfügung. Zu diesem Zweck gibt die Stadt Bedburg auch gerne Geld aus, das sie überhaupt nicht hat. Dadurch stiegen die Schulden im vergangenen Jahr um 26,8% auf 88 Millionen Euro, dank der neuesten Millionenausgaben für Fremde dürfte sich diese Entwicklung weiter fortsetzen und das obwohl die Grundsteuer bereits kräftig angehoben wurde.

Bedburg: Ausländer überfällt Kiosk

In Bedburg wurde ein Kiosk von einem Ausländer überfallen. Der Mann betrat am Freitagabend, den 16. September, um 21:50 Uhr den Kiosk und bedrohte die Angestellte mit einem ungefähr 60 Zentimeter langen Holzknüppel, möglicherweise einem Tischbein.

Da die Frau alleine in dem Geschäft an der Friedrich-Ebert-Straße war, floh sie in einen hinteren Geschäftsraum. Daraufhin stahl der Täter Bargeld aus der Kasse und floh, wobei er von einem Zeugen aufgehalten wurde, der gerade den Kiosk betrat. Der Täter riss sich aber los und flüchtete in Richtung Wilhelm-Warsch-Straße.

Der Täter wird folgendermaßen beschrieben: Er war 170 – 175 Zentimeter groß, kräftig, hatte buschige Augenbrauen und sprach deutsch mit Akzent. Maskiert war er mit einer schwarzen Skimaske, trug ein langärmeliges Sweatshirt und eine lange Hose. Die Bekleidung war komplett schwarz.

Zeugen melden sich bitte beim Kriminalkommissariat 13, Telefon 02233 52-0.

Bildquelle: Arno Bachert | pixelio.de

Bedburg: 24-Jähriger nach Musikmeile von Migranten mit Messer angegriffen

In der Nacht auf Sonntag, den 4. September, war ein 24-Jähriger Mann auf der Kölner Straße gegen 0:30 Uhr auf dem Weg nach Hause von der Musikmeile, als ihm in Höhe der Hausnummer 39 mehrere Personen auffielen, die eine lautstarke Auseinandersetzung hatten.

Als er dazwischengehen wollte, richteten sich alle Aggressionen jedoch gegen ihn. Ein Mann hielt ihn von hinten fest, während ein anderer ihn mit einem Messer verletzte. Der Messerstecher wurde als etwa 1,85 Meter groß, mit Migrationshintergrund und schwarzen, ungepflegten Haaren beschrieben, zu dem anderen Mann liegt keine Beschreibung vor.

Zeugen, die etwas gesehen haben, melden sich bitte beim Kriminalkommissariat 21 in Bergheim, Telefon 02233 52-0.

Bildquelle: Arno Bachert | pixelio.de

Städte im Rhein-Erft-Kreis sitzen auf riesigem Schuldenberg

Es ist ein Thema, das bei Ausgaben für Asylbewerber selten erwähnt, aber umso lieber von den Ratspolitikern angeführt wird, wenn es um die Erhöhung der Abgaben von Deutschen geht: Die riesigen Schuldenberge, die jede Stadt im Rhein-Erft-Kreis angehäuft hat.

Wie aus offiziellen Zahlen des Landes NRW hervorgeht, sind die Schulden auch im vergangenen Jahr größtenteils wieder angestiegen. Ingesamt betrug die Schuldenlast der Städte im Kreis am 31. Dezember 1.031.724.000 Euro, über eine Milliarden Euro, eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahr um 1,3 %.

Besonders den kleineren Städten im Kreis war es offensichtlich nicht möglich die riesigen Kosten durch die Asylkrise anderweitig auszugleichen, wodurch die Schulden in Bedburg um 26,8% und in Elsdorf sogar um 31,5% angestiegen sind.

Die Schulden der Kommunen im Rhein-Erft-Kreis am 31.12.2015

Gemeinde

Schulden in Millionen
Euro

Schulden in Euro pro Einwohner

Veränderung zum Vorjahr

Bedburg

88

3 785

+ 26,8 %

Bergheim

110,5

1 843

– 4,5 %

Brühl

101,2

2 296

+ 12,5 %

Elsdorf

58,9

2 797

+ 31,5 %

Erftstadt

153,7

3 103

+ 5,4 %

Frechen

47,3

916

2,5 %

Hürth

222,8

3 815

+ 2,9 %

Kerpen

133,9

2 071

– 23,90%

Pulheim

88,9

1 655

+ 6,4 %

Wesseling

26,3

737

7,0 %

Die Schulden der Gemeinden und Gemeindeverbände Nordrhein-Westfalens erreichten Ende 2015 mit 61,9 Milliarden Euro einen neuen Höchststand. Vor zehn Jahren lag der Schuldenstand in NRW noch bei 46,2 Milliarden Euro und im Rhein-Erft-Kreis bei 809 Millionen Euro.

Bildquelle: GG-Berlin | pixelio.de

REK: Trickdiebe weiterhin auf Beutetour

Zu den vielen Maßnahmen der EU, welche die ausländische Kriminalität in Deutschland befördert haben, gehörte auch die EU-Osterweiterung. Gerade die Aufnahme von Rumänien und Bulgarien und die uneingeschränkte Arbeitnehmerfreizügigkeit ab 2014, führte dazu, dass viele Fremde nach Deutschland strömten, die keinerlei Interesse daran hatten hier zu arbeiten, sondern Deutschland lediglich als Beuteland ansahen. Gerade aus diesen beiden Ländern kamen auch viele Zigeuner, die einen bedeutenden Anteil der sogenannten Trickbetrüger darstellen; ein Problem das inzwischen massiv ist, aber kaum eingedämmt wird. Es trifft hauptsächlich ältere Menschen.

Auch momentan warnt die Polizei wieder vor diesen dreist vorgehenden Tätern und berichtet dabei von fünf Fällen aus Bedburg, Bergheim, Erftstadt und Pulheim.

So sprachen zwei Frauen auf der Köln-Aachener-Straße in Bergheim eine 79-Jährige an und fragten sie nach dem Weg. Daraufhin stiegen sie schnell wieder in ein Auto ein und fuhren davon, bevor der Frau auffiel, dass ihr ihre wertvolle Halskette gestohlen worden war. Die Frauen waren kräftig und trugen Kopftücher.

In Bedburg gab sich ein Mann als Mitarbeiter des Wasserwerks aus und gelangte so in die Wohnung einer 64-Jährigen. Dort stahl er eine Handtasche mit Geld, diversen Personalpapieren und Geldkarten.

Ebenfalls in Bedburg drang eine Frau unter einem Vorwand in die Wohnung einer 92-Jährigen ein. Sie lenkte sie ab und schaffte es Bargeld zu stehlen.

In Erftstadt verschaffte sich eine Frau unter einem Vorwand Zugang zur Wohnung eines älteren Ehepaars (78 und 82 Jahre alt). Die Ablenkung nutzte ein Mann, um ebenfalls in die Wohnung einzudringen und Geld zu stehlen. Die Geschädigten beschrieben die Frau als 25 Jahre alt und 160 Zentimeter groß. Sie hatte schwarze, wellige, zum Zopf zusammengebundene Haare und gebräunte Haut. Die Unbekannte trug ein graues Oberteil und war schwanger. Ihr Begleiter war 25 bis 30 Jahre alt und 170 Zentimeter groß. Er hatte kurze, schwarze Haare und trug schwarze Kleidung.

In Pulheim ließ ein 86-Jähriger ebenfalls einen Fremden in die Wohnung, der um ein Glas Wasser gebeten hatte. In einem unbeobachteten Moment stahl er Bargeld. Der Geschädigte beschrieb den Täter als 30-40 Jahre alt und 170 Zentimeter groß. Er hatte kurzes Haar.

Die Polizei gibt bei solchen Vorfällen einige Präventionshinweise:

Trickdiebe an der Haustür: Für Trickdiebinnen und Trickdiebe gibt es oft nur ein einziges ernsthaftes Hindernis, das sie überwinden müssen, um zum Erfolg zu kommen:
Die geschlossene Wohnungstür!

Sie wollen eingelassen werden und brauchen in der Wohnung keine Zeugen und keine Hilfe für das Opfer zu befürchten.

Damit Sie den Trickdieben nicht auf den Leim gehen, sollten besonders ältere Menschen zum Schutz vor Trickdieben folgende Ratschläge der Polizei unbedingt beherzigen:
– Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung!
– Bei unbekannten Besuchern: Nachbarn hinzuziehen oder Besucher zu
einem späterem Termin bestellen, wenn eine Vertrauensperson
anwesend ist.
– Vor dem Öffnen durch den „Türspion“ oder aus dem Fenster gucken!
– Öffnen Sie die Wohnungstür niemals sofort!
– Legen Sie immer Sperrbügel oder Sicherheitskette an!
– Rufen Sie beim geringsten Zweifel den Notruf der Polizei 110 an.

Trickdiebe auf der Straße:
Vermeiden Sie Körperkontakt. Lehnen Sie bei einem „schlechten Bauchgefühl“ auch eine freundliche Frage nach dem Weg oder einem „Geldwechseln“ ab.
Diebe wollen nur Ihr Geld, um daran zu kommen wird in allen Facetten gelogen!
Hinweis für Zeugen:
Wenn Sie im Umfeld von älteren oder unsicheren Personen verdächtige (aufs Bauchgefühl achten), fremde Personen erkennen, rufen Sie den Notruf 110 an und leisten somit einen Beitrag zum Schutz vor Trickdieben. Auch der laute Hinweis: „Kann ich Ihnen etwa behilflich sein?“ könnte die Täter motivieren zu fliehen oder potentiellen Opfer zum Nachdenken anregen.

Weitere Artikel zum Thema:
03.02.2016 – REK: Trickdiebe weiter im Kreis unterwegs
08.09.2015 – REK: Trickdiebe treiben weiter verstärkt ihr Unwesen

Bildquelle: Arno Bachert | pixelio.de