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Gesamtüberblick Asylbewerber / „Flüchtlinge“ im Rhein-Erft-Kreis

Asylflut stoppen

In diesem Artikel geben wir eine Übersicht zur Asylsituation im Rhein-Erft-Kreis. Wie viele Asylbewerber sind da, wo leben sie und was haben die Unterkünfte gekostet. Da weiterhin der Großteil der Kosten verschwiegen wird und Absprachen in nichtöffentlichen Sitzungen getroffen werden, steht uns leider nur ein Teil der Informationen zur Verfügung. Weiterführende Informationen können uns gerne zugeschickt werden. Wir ergänzen den Artikel dann entsprechend.

Bedburg

In Bedburg leben aktuell 350 „Flüchtlinge“. An der Herderstraße in Bedburg-West und an der Barbarastraße in Kaster wurden Mehrfamilienhäuser für jeweils 40 Asylanten errichtet. Insgesamt entstanden dafür Kosten von 1,9 Millionen Euro.

Zusätzlich wurde die die alte Schule in Kirchtroisdorf für die Unterbringung von Asylbewerbern eingerichtet. Auf dem Grundstück auf der Ackerfläche zwischen Multihalle und Sportplatz „Am Tiergarten“ in Kaster soll zudem ein weiteres Mehrfamilienhaus für die Unterbringung von 70 Asylanten errichtet werden.

Bergheim

In Bergheim wurden 61 Häuser für die Unterbringung von bis zu 610 Asylbewerbern errichtet, was man sich 12 Millionen Euro kosten ließ. Von diesen Häusern stehen nun 10 in der Heerstraße in Kenten, ingesamt 37 in Oberaußem, davon 27 in der Oberaußemer Str. (hier stehen die Häuser kurz vor der Fertigstellung) und 10 in der Abts-Acker-Str., sowie weitere 14 Am Kirchacker in Quadrath-Ichendorf.

Brühl

In Brühl leben aktuell 606 Asylbewerber in städtischen Unterkünften. Auch hier gab es umfangreiche Bauarbeiten. Die Sanierung des ehemaligen Hotels „Rheinischer Hof“ kostete 370.000 Euro, für die Errichtung eines Containerdorfes an der Bergerstraße in Brühl-Ost gab man 3,2 Millionen Euro aus.

Elsdorf

In Elsdorf leben aktuell 261 Asylbewerber, von denen 111 einen positiven Asylbescheid haben. Ein Neubau für 40 Personen an der Nussbaumallee ist bald bezugsfertig. Ansonsten wurden für den Bau von 8 Doppelhaushälften 1,7 Millionen Euro ausgegeben.

Die „Flüchtlinge“ in Elsdorf zeigten ihre Dankbarkeit für die Bauprojekte besonders deutlich. Im vergangenen Jahr zündeten sie zwei verschiedene Unterkünfte selbst an.

Erftstadt

Erftstadt verschweigt die Zahl der insgesamt untergebrachten Asylanten und gibt nur an, dass 200 anerkannte Asylbewerber in städtischen Unterkünften leben. Momentan prüft man die Errichtung von Reihen- oder Mehrfamilienhäuser für diese. Ein Mehrfamilienhaus zur Unterbringung von 30 Asylbewerbern wird an der Landstraße 64 in Erftstadt-Dirmerzheim errichtet, dafür wird mit Kosten von 1.170.000 € gerechnet.

Zuletzt wurde die Asyl-Unterkunft am Brabanter Weg in Lechenich für 1,9 Millionen Euro erweitert, um dort weitere 100 Personen unterbringen zu können. Aufsehen erregten die 4,4 Millionen Euro Kosten, welche durch die Asyl-Erstunterkunft in Erp entstanden. Auch diese soll weiterhin als erhalten bleiben.

Frechen

In Frechen sind derzeit 583 Asylanten untergebracht, wobei 238 davon anerkannt sind. Zur Unterbringung wurde auf dem Gelände des Sportparks Herbertskaul eine Containergroßanlage mit 432 Wohnplätzen geschaffen. Anerkannte Asylbewerber werden inzwischen aber bevorzugt in angemieteten Privatwohnungen untergebracht.

Hürth

In Hürth leben 746 Asylbewerber (Stand: 12.01.2017). Diese sind in rund 40 Unterkünften über die ganze Stadt verteilt, wobei darunter 10 Containeranlagen sind. Für die Errichtung einiger Containeranlagen wurden alleine 4 Millionen Euro ausgegeben.

Kerpen

In Kerpen leben 539 Asylanten. Auch hier entfaltete man umfangreiche Bautätigkeiten. Die Unterkunft an der Erftstraße 188 zwischen Sindorf und Horrem wurde auf 75 Plätze ausgebaut, in Sindorf an der Augsburger Straße (84 Plätze), Brüggen am Friedhofsweg (55 Plätze) und Blatzheim an Peters Mühle (36 Plätze) werden neue Häuser errichtet. 38 Plätze stehen zudem im Gewerbegebiet an der Josef-Bittschnau-Straße bereit.

In Sindorf an der Bruchhöhe 22 existiert eine Containeranlage mit einer Kapazität von 200 Plätzen, zwei weitere Containeranlagen an der Humboldtstraße (200 Plätze) und in Buir am Blatzheimer Weg 15 (94 Plätze) sind bald bezugsfertig. Zusätzlich wurden der Stadt 28 Gebäude in Manheim-Alt zur Unterbringung überlassen. Die Boelcke-Kaserne wird als Rückführungszentrum genutzt.

Pulheim

In Pulheim verteilen sich 667 Asylbewerber auf 22 Unterkünfte. Aktuell werden auf dem Zirkusplatz für 2 Millionen Euro sechs zweigeschossige Doppelhäuser für Asylbewerber errichtet, diese sollen noch im Juni bezugsfertig sein.

Wesseling

In Wesseling leben aktuell 228 Asylbewerber, von denen 132 bereits ein Bleiberecht haben und 69 eine Duldung besitzen, also trotz abgelehntem Asylantrag nicht abgeschoben werden. Die Stadt errichtet für 6,5 Millionen Euro 28 Reihenhäuser für Asylbewerber. Die ersten 8 an der Jahnstraße sind bald fertiggestellt, dort sollen 80 Personen untergebracht werden.

Jeder dritte Tatverdächtige im Rhein-Erft-Kreis war 2016 Ausländer

Vor kurzem wurde die Polizeiliche Kriminalstatistik des Rhein-Erft-Kreises für das Jahr 2016 veröffentlicht. Wenig verwunderlich ist, dass sich auch angesichts der Asylflut die Entwicklung der vergangenen Jahre fortgesetzt und der Anteil der ausländischen Tatverdächtigen noch weiter zugenommen hat. Laut Angaben der Polizei beträgt der Anteil von Ausländern an der Bevölkerung 11,55%, der Anteil unter den Tatverdächtigen lag hingegen bei 32,5%. Dies ist eine weitere Steigerung zum vergangenen Jahr, wo ihr Anteil bereits bei 30,5% gelegen hatte.

Dabei muss man bedenken, dass ein Migrationshintergrund nicht erfasst wird. Sobald einem Ausländer der, inzwischen inflationär verteilte, deutsche Pass verliehen wurde, wird dieser als Deutscher geführt. Gegen eine Erfassung des Migrationshintergrundes wehren sich die etablierten Parteien mit Klauen und Zähnen, da ansonsten das ganze Ausmaß der Ausländerkriminalität in Deutschland ersichtlich werden würde.

Doch trotz solcher statistischen Tricksereien sind die Zahlen schon erschreckend genug. Fast zwei Drittel (62,0%) aller Wohnungseinbrüche wurden demnach von Ausländern begangen. Auch bei Diebstählen (45,1%), Raub (40,3%), Körperverletzungen (33,3%) und Sexualdelikten (31,5%) waren diese deutlich überrepräsentiert. In all diesen Bereichen ist ihr Anteil im Vergleich zum vergangenen Jahr zudem angestiegen.

Wie viele „Flüchtlinge“ sich unter den Straftätern befinden kann man den Zahlen nicht entnehmen. Dafür wird man wohl auf die Kriminalstatistik des Landes warten müssen. Ralf Michelfelder, Chef des Landeskriminalamtes in Baden-Württemberg sagte dazu: „Wir haben in Baden-Württemberg etwa 167 000 Flüchtlinge bei 10,9 Millionen Einwohnern, also grob 1,5 Prozent Bevölkerungsanteil – ihr Anteil an den Tatverdächtigen lag im Jahr 2016 bei etwa zehn Prozent, wobei ausländerrechtliche Verstöße wie illegaler Aufenthalt bereits aus der Statistik herausgerechnet sind. […] Die Zahl der tatverdächtigen Flüchtlinge hat sich 2016 gegenüber 2015 beinahe verdoppelt.“ Man kann wohl davon ausgehen, dass die Zahlen in NRW nicht besser aussehen werden.

Der folgenden Tabelle kann man entnehmen in welchen Städten das Kriminalitätsaufkommen im Vergleich zur Einwohnerzahl am höchsten war:

Stadt Einwohner Straftaten insgesamt Straftaten pro 100 Einwohner
Bedburg 23334 7410 31,8
Elsdorf 21323 5011 23,5
Wesseling 35975 7866 21,9
Brühl 44768 8129 18,2
Frechen 51999 8956 17,2
Bergheim 60390 8626 14,3
Kerpen 65477 9280 14,2
Hürth 59496 7263 12,2
Erftstadt 49786 5911 11,9
Pulheim 54200 5168 9,5


Bildquelle: Arno Bachert | pixelio.de

NRW: Jetzt das Volksbegehren für die Wiedereinführung der neunjährigen Gymnasien unterschreiben!

Seit gestern liegen in allen Gemeinden des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen die Unterschriftenlisten für das Volksbegehren für die Wiedereinführung der 

Elsdorf: Rat beschließt Bürger lieber doch nicht über Anmietungen für Asylanten zu informieren

Asylflut stoppen

Eigentlich war im September ein wegweisender Beschluss im Rat der Stadt Elsdorf gefallen: Um endlich Transparenz herzustellen und die Bürger in Planungen einzubeziehen

Elsdorf: Asylbewerber fackeln erneut Wohnung ab

Während in den Massenmedien durchgehend von durchs Land ziehenden Ausländerfeinden gesprochen wird, die massenhaft Asylunterkünfte anzünden, sieht die Realität deutlich anders aus. Im Rhein-Erft-Kreis gab es bisher exakt 0 (!) fremdenfeindliche Brandanschläge, hingegen haben es alleine im kleinen Elsdorf nun schon zwei größere Brände in die Medien geschafft, die von den Asylbewerbern selbst verursacht wurden.

Im März wurde eine 21-Jährige Syrerin in Untersuchungshaft genommen, weil sie absichtlich einen Brand in ihrer Unterkunft gelegt hatte, der den Anbau komplett niederbrennen ließ und beinahe auf die Nachbarhäuser übergegriffen hätte (wir berichteten). Anfang Oktober gab es nun den nächsten Großalarm bei der Feuerwehr.

68 Feuerwehrleute mussten zur der Asylbewerberunterkunft in der Oberembter Bachstraße ausrücken. Sie konnten zwar ein Übergreifen der Flammen verhindern, die Wohnung in der das Feuer verursacht wurde brannte jedoch vollkommen aus.

Während beim letzten Brand noch relativ offen kommuniziert wurde, dass es sich um absichtliche Brandstiftung handelte, gibt man sich dieses Mal deutlich bedeckter. Die Polizei gab lediglich bekannt, dass man einen fremdenfeindlichen Hintergrund ausschließt und die Stadtverwaltung sprach von einem „Fehlverhalten in der Erdgeschoss-Wohnung”.

Ins Krankenhaus musste niemand eingeliefert werden, die Rechnung dürfte, wie immer, der deutsche Steuerzahler begleichen dürfen.

Bildquelle: Alfred Patuschka | pixelio.de

Elsdorf: Rat schmeißt Beschlüsse zu Asylunterkünften über den Haufen

Asylflut stoppen

Der Elsdorfer Stadtrat hat in seiner letzten Sitzung die bisherigen Entscheidungen für den Bau von Doppelhäusern fü Asylbewerber (wir berichteten) über den Haufen geworfen. Nachdem man den Bürgern die Pläne zunächst erst mitgeteilt hatte, als bereits alles beschlossen war, ließ man sich nun von den Bürgerprotesten umstimmen. Stattdessen soll nun dezentral Wohnraum gekauft, gemietet und in Baulücken in allen Stadtteilen gebaut werden.

Während so einige Anwohner der Ansiedlung einer großen Anzahl von Asylbewerbern zunächst entgehen, kommen auf die Stadt hohe Kosten zu. Da die bestehenden Unterkünfte durch den weiter verschobenen Baubeginn voraussichtlich nicht für die ankommenden Asylbewerber ausreichen werden, wird eine Turnhalle genutzt werden, wobei selbst für die Belegung einer kleinen Turnhalle Kosten von 750.000 € im Jahr auf Elsdorf zukommen.

Da die bisher geplanten Gebäude vom Land NRW gefördert worden wären, dies aber bei einer Neuplanung wohl nicht der Fall wäre, entgehen der Stadt rund 350.000 € Fördergelder. Die Verwaltung schreibt dazu: „Die Fördermittel werden sehr beansprucht und müssen für jeden Standort standortbezogen beantragt werden, d. h., neuer Standort = neuer Antrag = hinten in der Schlange anstellen = so gut wie keine Aussicht mehr auf Fördermittel.

Durch die Handlungen der Politiker, welche erst ihre Pläne ohne jede Bürgerbeteiligung durchdrücken wollten, um erst nach Protesten dann alles zurückzuziehen, ist der Stadt Elsdorf somit ein erheblicher finanzieller Schaden enstanden. Bereits im vergangenen Jahr sind die Schulden von Elsdorf übrigens um unglaubliche 31,5% auf rund 59 Millionen Euro gestiegen, was wohl ebenso zu einem erheblichen Teil durch die Asylkrise verursacht wurde. Die Verwaltung geht daher davon aus, dass die Grundsteuer B auf jeden Fall bald steigen wird.

Auch Bürgermeister Andreas Heller (CDU) sagte, dass eine Anhebung der Grundsteuer B „wahrscheinlich“ sei und es „nicht ohne vorübergehende Belegung einer kleinen Halle gehen“ wird. Zufrieden kann mit dem bisherigen Ergebnis somit niemand sein.

Elsdorf: Dreifachsporthalle wieder freigegeben – dafür neuer Zuzug von Asylbewerbern

Asylflut stoppen

Die Notunterkunft für Asylbewerber in der Dreifachsporthalle am Elsdorfer Schulzentrum wurde am 14.09.2016 aufgelöst, die Halle steht somit nun wie gewohnt für die Schulen und Vereine zur Verfügung.

Die Stadt macht allerdings darauf aufmerksam, dass eine erneute Hallenbelegung nicht ausgeschlossen wird, falls der Zuzug von Asylbewerbern weiterhin anhält. Zunächst einmal hat die Stadt weitere Wohnungen angemietet, womit das Angebot auf dem Wohnungsmarkt äußerst knapp bleibt.

Da die Notunterkunft nun wegfällt und nicht mehr angerechnet wird, geht die Stadt davon aus bis Ende Oktober 81 weitere Asylbewerber aufnehmen zu müssen. Am 10.08.2016 hielten sich nach Angaben der Verwaltung 213 Asylbewerber in Elsdorf auf. Neben 39 Personen Syrern, befinden sich darunter beispielsweise 15 Algerier, 13 Personen aus dem Kosovo, 6 Georgier, 5 Marokkaner und 4 Albaner.

Elsdorf: Bezirksregierung möchte Förderschule auflösen

Wie bereits im vergangenen Jahr setzt sich die Bezirksregierung auch dieses Jahr wieder für die Schließung der Martin-Luther-Förderschule ein. Als Grund dafür wird die Unterschreitung der durch die Landesrichtlinien vorgeschriebenen erforderlichen Schülerzahl angegeben.

Tatsächlich besuchen momentan nur 104 Schüler die Förderschule, vorgegeben wären 144. Hauptgrund dafür ist die sogenannte „Inklusion“, die dafür sorgt, dass immer mehr Kinder mit speziellem Förderbedarf an Regelschulen unterrichtet werden.

Während die rot-grüne Landesregierung zunächst vorgab dadurch die Wahlmöglichkeiten zu erweitern, macht sie in Wirklichkeit hinterrücks Nägel mit Köpfen. So werden Inklusionsschulen bevorteilt und massive Propaganda für sie betrieben, Förderschulen werden hingegen benachteiligt und nach und nach aufgrund zu niedriger Anmeldezahlen geschlossen. Mit der Respektierung des Elternwillens hat das nichts zu tun, mit dem Wohl der Schüler ebenso wenig, einzig die eigenen ideologischen Wunschvorstellungen sind dabei die Maßgabe.

Die Eltern der Martin-Luther-Förderschule wehren sich gegen die Pläne, weil sie weitere Schulwege und größere Klassen, in einer zudem ungewohnten Umgebung befürchten. Bisherige Erfahrungen bestätigten all diese Befürchtungen.

Tatsächlich wurde die Inklusion schon lange an die Wand gefahren, Lehrer in NRW bewerten ihre Umsetzung mit „mangelhaft“. 95% von ihnen sprachen sich für eine Beibehaltung der Förderschulen aus. Die rot-grüne Landesregierung ignoriert aber konsequent all diese Erkenntnisse und arbeitet weiter an einer Abschaffung der Förderschulen.

Wir befürworten die Erhaltung der Martin-Luther-Förderschule und setzen uns dafür ein, dass die ideologisch motivierten, auf dem Rücken der Kinder ausgetragenen Experimente in der Bildungspolitik endlich beendet werden! Linke Ideologen spielen mit der Zukunft unserer Kinder, nur weil sie nicht akzeptieren wollen, dass gleichwertig nicht gleichartig bedeutet. Kindern mit einem speziellen Förderbedarf kann wesentlich besser an gesonderten Schulen mit speziell ausgebildeten Lehrkräften geholfen werden!

Artikel zum Thema:

06.06.2016 – Inklusion in NRW faktisch gescheitert
04.09.2015 – Erftstadt: Klage gegen Inklusion eingereicht
22.12.2012 – Inklusion: Ein weiterer Irrweg in der Bildungspolitik

Bildquelle: Manfred Jahreis | pixelio.de

Städte im Rhein-Erft-Kreis sitzen auf riesigem Schuldenberg

Es ist ein Thema, das bei Ausgaben für Asylbewerber selten erwähnt, aber umso lieber von den Ratspolitikern angeführt wird, wenn es um die Erhöhung der Abgaben von Deutschen geht: Die riesigen Schuldenberge, die jede Stadt im Rhein-Erft-Kreis angehäuft hat.

Wie aus offiziellen Zahlen des Landes NRW hervorgeht, sind die Schulden auch im vergangenen Jahr größtenteils wieder angestiegen. Ingesamt betrug die Schuldenlast der Städte im Kreis am 31. Dezember 1.031.724.000 Euro, über eine Milliarden Euro, eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahr um 1,3 %.

Besonders den kleineren Städten im Kreis war es offensichtlich nicht möglich die riesigen Kosten durch die Asylkrise anderweitig auszugleichen, wodurch die Schulden in Bedburg um 26,8% und in Elsdorf sogar um 31,5% angestiegen sind.

Die Schulden der Kommunen im Rhein-Erft-Kreis am 31.12.2015

Gemeinde

Schulden in Millionen
Euro

Schulden in Euro pro Einwohner

Veränderung zum Vorjahr

Bedburg

88

3 785

+ 26,8 %

Bergheim

110,5

1 843

– 4,5 %

Brühl

101,2

2 296

+ 12,5 %

Elsdorf

58,9

2 797

+ 31,5 %

Erftstadt

153,7

3 103

+ 5,4 %

Frechen

47,3

916

2,5 %

Hürth

222,8

3 815

+ 2,9 %

Kerpen

133,9

2 071

– 23,90%

Pulheim

88,9

1 655

+ 6,4 %

Wesseling

26,3

737

7,0 %

Die Schulden der Gemeinden und Gemeindeverbände Nordrhein-Westfalens erreichten Ende 2015 mit 61,9 Milliarden Euro einen neuen Höchststand. Vor zehn Jahren lag der Schuldenstand in NRW noch bei 46,2 Milliarden Euro und im Rhein-Erft-Kreis bei 809 Millionen Euro.

Bildquelle: GG-Berlin | pixelio.de