Einweihung der Gedächnisstätte

 

Am Sonnabend, 02.08.2014 und am Sonntag, 03.08.2014 fand die Festveranstaltung und Einweihung des Denkmals durch den Verein Gedächnisstätte e.V. in Guthmannshausen (Thüringen) statt. Selbstverständlich waren auch Aktivisten unseres Kreisverbandes vor Ort und ließen sich dieses herausragende Ereignis nicht entgehen.

Der Verein Gedächnisstätte e.V. setzt sich für einen würdigen Ort des Gedenkens für die deutschen zivilen Opfer des Zweiten Weltkrieges, die durch Bomben, Verschleppung, Vertreibung und in Gefangenenlagern ums Leben gekommen sind, ein.

Am Sonnabend fand ausschließlich die Festveranstaltung zum 22- jährigen Bestehen des Vereins Gedächnisstätte e.V. statt. Als Festredner sprach Dr. Ing. habil. Paul Latussek und schilderte, wie die Gedächnisstätte zur wahrheitsgemäßen Aufarbeitung deutscher Geschichte beiträgt. Das ganze Programm wurde immer wieder durch musikalische Begleitung untermalt. Natürlich wurden auch verdienstvolle Personen (wie beispielsweise Ursula Haverbeck etc.), die sich aktiv für die Umsetzung der Gedächnisstätte einsetzten, gewürdigt.

Dazu sei gesagt, dass es mittlerweile der dritte Versuch gewesen ist eine Gedächnisstätte zu errichten, was zum Glück auch gelungen ist. Die anderen beiden Versuche wurden staatlicherseits immer wieder verhindert oder unterbunden, da man anscheinend der deutschen Opfern nicht gedenken soll, weil diese alle Täter und keine Opfer gewesen sein sollen. Dies zeigt wieder einmal die wahre Fratze des Systems, welches sich konsequent für fremde Interessen einsetzt.

Nachdem der offizielle Teil der Festveranstaltung am Sonnabend beendet war, ging man nach dem gemeinsamen Abendessen zum gemütlichen Teil mit einem Liedermacher über.

Am Sonntag ging es dann nach einem ausgiebigen Frühstück mit der Zeremonie der Einweihung des Denkmals los. Dazu marschierte man mit Musik und Fahnen in Reih und Glied auf den Vorplatz vor dem verhüllten Denkmal auf. Nach einer gelungenen Ansprache fand die Enthüllung der Gedenksteine und das Vorlesen der Inschriften mit musikalischer Begleitung statt. Im Anschluss folgte noch eine Gedichtrezitation und man sang gemeinsam zum Ende das Deutschlandlied.

Alles in allem war es eine sehr schöne und gelungene Veranstaltung, die deutlich gezeigt hat, dass man trotz staatlicher Schikanen sein gesetztes Ziel erreichen kann.

Endlich gibt es auch in der Bundesrepublik ein Denkmal für die deutschen Opfer!

 

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