Elsdorf/Bergheim: Elf Illegale im Sattelschlepper entdeckt

685685_web_R_by_Andreas Hermsdorf_pixelio.de

Vor kurzem machte ein Lkw-Fahrer an einer Tankstelle in der Nähe von Elsdorf eine unerwartete Entdeckung. Nachdem er Geräusche aus seinem verplombten Auflieger hörte, guckte er durch eine Luke in das Innere und entdeckte dort mehrere Personen. Daraufhin fuhr er sofort zu einer Spedition in Bergheim, wo die Polizei insgesamt elf Männer aus dem Auflieger holten. Keiner von ihnen besaß Personalpapiere.

Nach ersten Befragungen hatten sich diese in Frankreich auf den Lkw geschmuggelt, um illegal nach Großbritannien einreisen zu können. Dort werden die Grenzen, im kompletten Gegensatz zu Deutschland, noch bewacht. Der Plan misslang, da der Fahrer gerade aus England kam und nun auf dem Weg nach Deutschland war. Alle angetroffenen illegalen Einwanderer stellten daraufhin einen Asylantrag in Deutschland, weshalb sie voraussichtlich mit keiner weiteren strafrechtlichen Verfolgung rechnen müssen. Stattdessen darf sich der deutsche Steuerzahler darüber freuen elf weitere Illegale durchfüttern zu dürfen.

Der Fahrer des Lkw wusste höchstwahrscheinlich nichts von seiner unerwarteten Fracht, weshalb ein eröffnetes Verfahren wegen Schleusung wohl eingestellt werden wird. Grundsätzlich ist es an sich sowieso Hohn, jemanden wegen elf neuen Asylbewerbern anzuklagen, während die Bundesregierung unter Merkel alle Grenzen geöffnet hat und vollkommen unkontrolliert Hunderttausende illegale Einwanderer ohne Gegenwehr ins Land lässt, sie im Gegensatz sogar noch einlädt.

Am Eurotunnel, der Frankreich und Großbritannien verbindet, kommt es immer wieder zu unzumutbaren Zuständen für dortige Lastwagenfahrer, durch das Benehmen von illegalen Migranten. So heißt es in einem Bericht:

Flüchtlinge versuchen mit Hindernissen auf der Straße oder fingierten Unfällen, die LKW zu stoppen. Fahrer, die trotzdem weiterfahren, werden mit Steinen beworfen und mit Eisenstangen oder Messern bedroht.

Julien Winocki, Fahrer bei der nordfranzösischen Firma Deroo, fährt dreimal pro Woche über den Ärmelkanal und zurück. „Diese Route wird unerträglich“, berichtet er. „Wir haben Angst um uns, unsere eigene Sicherheit und die der Ladung.“

Neben diesen Vorfällen entstehen auch große Verzögerungen und Millionenschäden für die Speditionen. Alles Zustände, die man hinnehmen muss, solange die politischen Weichen nicht anders gestellt werden. Die Franzosen verlieren immer mehr das Vertrauen in ihren Präsidenten François Hollande von der linken Sozialistischen Partei und wenden sich verstärkt der rechtskonservativen Partei Front National zu. Politische Veränderungen, die hierzulande noch wesentlich dringender notwendig sind.

Bildquelle: Andreas Hermsdorf | pixelio.de

Kommentar verfassen