Erftstadt: Entwicklung der Asylsituation

Asylflut stoppen

Wir haben bereits bericht, dass die Stadt in Erftstadt die Erbauung und Erweiterung einer ganzen Reihe von Asylheimen plant. Inzwischen sind die Planungen dazu konkreter geworden.

So soll an der Max-Planck-Straße in Erftstadt-Liblar ein Asylheim für 200 Personen von einem Investor errichtet werden. Die Stadt wird es dann von ihm anmieten.

Das Asylheim am Brabanter Weg wird um acht Einheiten zur Unterbringung von weiteren 96 Asylanten erweitert. Alleine dafür entstehen Kosten von 2.920.000 €. Die Erweiterung des Heims an der Radmacherstraße in Blessem ist unterdessen abgeschlossen, dort werden nun 50 zusätzliche Personen untergebracht.

Ein Mehrfamilienhaus zur Unterbringung von ca. 30 Asylbewerbern wird an der Landstraße 64 in Erftstadt-Dirmerzheim errichtet, dafür wird mit Kosten von 1.170.000 € gerechnet.

Auch auf dem Grundstück Carl-Schurz-Straße 155 und auf dem Eckgrundstück Bliesheimer Straße/Frauenthaler Straße sollen Mehrfamilienhäuser gebaut werden, ebenso wie das Grundstück Am Hahnacker in Erftstadt-Liblar wohl bebaut wird.

Falls es bis dahin nötig ist, will man auch Klassenräume der Förderschule in Erftstadt-Friesheim zur Unterbringung nutzen. Nach Aussagen der Stadt würde man dort bis zu 50 Asylbewerber unterbringen. Die Schulleitung soll den Plänen zugestimmt haben.

Die Verwaltung rechnet damit in diesem Jahr 500 zusätzliche Asylanten unterbringen zu müssen.

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