Erftstadt: Asylantenheim in Erp?

Asylflut stoppen

Die Stadtverwaltung denkt in Erftstadt darüber nach das leerstehende Allianz-Schulungszentrum in Erp für 600.000 Euro zu erwerben, um dort Asylbewerber unterzubringen. Als Argument wird dabei neben den steigenden Asylbewerberzahlen auch genannt, dass die momentan zur Unterbringung genutzte Turnhalle der Martinusschule nicht für den Winter geeignet sei. Daher wäre mit einer Unterbringung von mindestens 150 Asylbewerbern dort zu rechnen.

Während sich CDU, FDP und Freie Wähler für den Standort in Erp aussprechen, bringen die SPD und die Grünen andere Standorte ins Gespräch. Entlarvend ist es, dass sie ihre Ablehnung mit der geringen Wohnbevölkerung in Erp begründen (2500 Einwohner). Eine so große Anzahl von Asylbewerbern wollen sie dann doch lieber in einem größeren Ort unterbringen.

Gerade jene Parteien, die uns durchgängig erzählen wollen, dass Ausländer ausschließlich eine wunderbare Bereicherung sind, sind sich offensichtlich in Wirklichkeit doch im klaren darüber, dass die schlagartige Überfremdung ganzer Stadtteile zu unerwünschten Nebeneffekten führen würde. Anstatt diese Einsicht zu nutzen, um ihre politischen Ansichten zu überdenken und endlich in der Realität anzukommen, wollen sie jedoch trotzdem lieber ihre alte Salamitaktik nutzen und die Überfremdung schleichend in größeren Stadtteilen beginnen.

So schlägt SPD-Fraktionschef Bernd Bohlen als Standort die Südschule in Lechenich vor und eine Erweiterung der bestehenden Einrichtungen in Lechenich und Liblar. Auch das Freibadgelände könnte er sich zur Unterbringung vorstellen.

Ebenfalls in die Überlegungen einbezogen werden die Dreifachhallen in Lechenich und Liblar und ein Gebäude an der Klosengartenstraße in Liblar. Eine Entscheidung kann man wohl in näherer Zeit erwarten, fest steht auf jeden Fall jetzt schon, dass sich auch in Erftstadt die Zahl der Asylbewerber vervielfachen wird.

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