Erftstadt: Flugblattverteilung gegen die Familienpolitik der etablierten Parteien

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Am Mittwoch, den 22. Mai 2013, lud der Stadtelternrat Erftstadt zu einer Vollversammlung mit anschließender Podiumsdiskussion ins Rathaus in Erftstadt-Liblar ein. Als Gäste wurden die zur nächsten Wahl antretenden Bürgermeisterkandidaten eingeladen: Volker Erner (CDU), Peter Isakeit (SPD), Adi Bitten (Grüne) und der parteilose Dieter Steinbach. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Familienfreundlichkeit in Erftstadt auf dem Prüfstand“.

Aktivisten unseres Kreisverbandes waren nicht damit einverstanden, dass so hauptsächlich Vertreter der etablierten Parteien zu Wort kommen sollten. Gerade diese Parteien haben uns in die heutige Familienfeindlichkeit geführt und machen keine Anstalten etwas an ihrem Verhalten zu ändern.

Daher wurden vor dem Veranstaltungsort Flugblätter verteilt, um die Teilnehmer und interessierte Spaziergänger darauf aufmerksam zu machen, dass es durchaus eine Alternative zu diesen Parteien gibt.

Wir stehen weiterhin für die traditionelle Familie, bestehend aus Mann, Frau und Kindern, ein. Ihre Förderung muss das Hauptziel der Politik sein, nicht die Förderung einiger lautstarker sexueller Minderheiten.

Bilder der Verteilung:

Im Folgenden dokumentieren wir den Inhalt des Flugblattes, zusätzlich kann es auch bei Scribd angesehen und heruntergeladen werden.

Haben deutsche Kinder eine Zukunft?

Oft ist die Rede vom demographischen Wandel; die Bevölkerung wird im Durchschnitt immer älter. Dieser Entwicklung müsste man mit der Förderung von Kindern und Familien etwas entgegensetzen. Doch leider ist oft das Gegenteil der Fall.

Familien werden oft hohe Kosten auferlegt, anstatt sie zu entlasten. Dabei sind Investitionen in Kinder immer Investitionen in die Zukunft. Weder die Sozial-, noch die Rentensysteme sind ohne Nachwuchs aufrechtzuerhalten.

Anstatt die Familie zu schützen, wird sie oft als überholtes Modell abgeschrieben. Obwohl alle Untersuchungen bestätigen, dass die Bindung zu den Eltern in den ersten Lebensjahren des Kindes am wichtigsten ist, werden Kinder ihren Eltern immer früher entrissen. So soll erreicht werden, dass Eltern der Wirtschaft möglichst früh wieder als „Humankapital“ zur Verfügung stehen. Zusätzlich verschafft sich der Staat so früher Zugriff auf die Kinder. Das Wohl des Kindes muss dabei zurückstehen.

Dabei ist klar, dass Kinder in den ersten Lebensjahren, in denen es hauptsächlich um den Aufbau einer Bindung zu festen Bezugspersonen geht, bei einem Elternteil besser aufgehoben sind, als in einer Krippe, wo sich wenige Betreuer um eine ganze Schar von Kindern kümmern müssen. Extreme negative Ausnahmefälle dürfen hier nicht herangezogen werden, um alle Eltern unter Generalverdacht zu stellen.

In den staatlichen Einrichtungen wird oft kaum noch Wert auf Erziehung, Bildung und Entwicklung der natürlichen Persönlichkeit gesetzt. Stattdessen werden Kinder als Versuchskaninchen für verwirrte Ideologen genutzt. So wird beispielsweise im Zuge des „Gender Mainstreaming“ schon Kindergartenkindern eingeredet, ihre Geschlechter wären nur soziale Konstrukte und nicht biologisch vorgegeben. Solcher Irrsinn trägt wohl kaum zur Bildung einer gesunden Persönlichkeit bei.

In den Schulen geht es dann ähnlich weiter. Die Abschaffung von Klassen, Noten, Sitzenbleiben und die Aufhebung des Leistungsprinzips sind entweder geplant oder teilweise schon umgesetzt. Unter dem Stichwort der „Inklusion“ werden besondere Förderschulen aufgelöst, um behinderte und nicht behinderte Kinder gemeinsam in eine Klasse zu stecken.

Man könnte die Ansammlung wirrer Ideen lange fortsetzen, mit denen Kindern bereits heute ihre Zukunft verbaut wird. Traurigerweise stellt sich keine der etablierten Parteien diesem Treiben mehr entgegen. Stattdessen hinterlassen sie jenen Kindern, die diese Experimente überstehen, auch noch riesige Schuldenberge. Die Zukunft für Familien und Kinder sieht momentan leider schlecht aus.

Unsere konsequenten Forderungen zur Familienpolitik:

  • Steuerliche Entlastung von Familien gegenüber Kinderlosen.
  • Höhere finanzielle Unterstützung für Eltern, die ihre Kleinkinder Zuhause betreuen.
  • Das Ende der ideologischen Experimente an Kindern.
  • Förderung der traditionellen Familie.
  • Beibehaltung des mehrgliedrigen Schulsystems

Kinder sind unsere Zukunft. Es wird Zeit die Förderung von Familien wieder zu einem Hauptanliegen der Politik zu machen!

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