Erftstadt: Mehr Asylanten am Brabanter Weg – 10 Millionen für Errichtung von Mietwohnungen

Asylflut stoppen

In dieser Woche sind die ersten Asylanten aus dem ehemaligen Allianz-Schulungszentrum an der Hochstraße in Erp in das Containerdorf am Brabanter Weg in Lechenich umgezogen. Insgesamt sollen 81 Asylbewerber umziehen. Bislang standen dort bereits acht Container, die für 96 Asylbewerber Unterkunft boten, nun wurde die Anlage für 1,55 Millionen Euro erweitert. Schon in der Vergangenheit gab es dort große Probleme, diese reichten von Ruhestörung, über illegale Bewohner bis zu nächtlichen Feiern auf Drogen. Die Erweiterung dürfte diese Probleme verschärfen.

Rund 10 Millionen für den sozialen Wohnungsbau – hauptsächlich für Asylbewerber

Der Rat hat in seiner letzten Sitzung beschlossen rund 10 Millionen Euro für den sozialen Wohnungsbau auszugeben. Grundsätzlich ist das sehr zu begrüßen, die Prioritätensetzung zeigt aber wieder deutlich die antideutsche Gesinnung der etablierten Parteien. Während man normalerweise erst den Bedarf des eigenen Volkes stillen würde, sollen hier hauptsächlich Asylbewerber untergebracht werden.

In der Vorlage der Verwaltung heißt es:

Insbesondere für Wohnungssuchende, die auf preiswerten Wohnraum angewiesen sind, wird es in Erftstadt immer schwieriger eine angemessene Wohnung zu finden. Dies ist zum einen verursacht durch den starken Zuzug in den Großraum Köln/Bonn, dem kein angemessenes Wohnungsangebot gegenübersteht, und zum anderen durch den zusätzlichen Wohnungsbedarf, der sich für die Unterbringung von Asylbewerbern ergibt.

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Aus der Wohnungsmarktanalyse des Pestel-Instituts, die am 20.06.2017 in einer gemeinsamen Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung und des Ausschusses für Soziales und Gesundheit vorgestellt werden wird, geht gutachterlich hervor, dass das Angebot an preisgünstigen Wohnungen insgesamt als zu niedrig bewertet wird

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Als Folge finden insbesondere Haushalte mit niedrigen Einkommen immer schwerer eine Wohnung

Neben anderen längerfristigen Projekten soll daher bald mit dem Bau von zwei dreigeschossigen Mietwohnhäuser im Bereich Dechant-Linden-Weg in Liblar und von einem zweigeschossigen Mietwohnhaus an der Talstraße in Friesheim begonnen werden.

Während noch kurz in einem Satz die „schon seit langem hohe Nachfrage der einheimischen Bevölkerung nach preiswertem Wohnraum“ abgehandelt wird, dreht sich die restliche Vorlage hauptsächlich um Asylbewerber, die in der Vorlage fälschlicherweise konsequent als „Flüchtlinge“ bezeichnet.

Mit Stand 30.05.2017 waren in Gemeinschaftsunterkünften sowie in von der Stadt angemieteten Wohnungen und Häusern insgesamt 792 Flüchtlinge untergebracht (495 davon in Gemeinschaftsunterkünften und 297 in angemieteten Objekten). Problematisch hierbei ist die hohe Zahl der Flüchtlinge in Gemeinschaftsunterkünften, denen zwischenzeitlich im Rahmen des Asylverfahrens ein Schutzstatus zuerkannt wurde (aktuell bereits mehr als 100 Personen).

Da geplant wird in den zuerst errichteten Mietwohnhäusern hauptsächlich anerkannte Asylbewerber unterzubringen, ist offensichtlich wie viele Wohnungen tatsächlich noch für einkommensschwache Deutsche übrig bleiben – nämlich absolut keine.

In der Vorlage heißt es: Durch die Stadt wurden zuletzt 1999 in Kierdorf öffentlich geförderte Wohnungen geschaffen. Das heißt, dass seit fast zwei Jahrzehnten die Bedürfnisse der Deutschen nach günstigem Wohnraum ignoriert werden. Für vor kurzem eingewanderte Ausländer werden hingegen umfangreiche Bauprojekte umgesetzt. Die Prioritätensetzung der etablierten Parteien ist deutlich. Fraglich ist wie lange es sich die Deutschen noch gefallen lassen wollen im eigenen Land nur Bürger zweiter Klasse zu sein.

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