Erftstadt: Unterbringung von Asylbewerbern in der St. Martinus Schule

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Nachdem, durch die Überlastung der Erstaufnahmestelle in Dortmund, bereits Bergheim, Kerpen, Hürth und Pulheim eine große Zahl von zusätzlichen Asylbewerbern zugewiesen bekam, ist nun auch Erftstadt an der Reihe. Auch hier werden rund 150 Asylbewerber erwartet.

Obwohl Erftstadt bereits 2,8 Millionen Euro in den Bau und die Erweiterung bestehender Unterkünfte investiert hat, sind die vorhandenen Aufnahmestätten durch diese unerwartete Zuweisung überfordert. Daher sollen die Asylbewerber in der St. Martinus Schule in Erftstadt-Friesheim untergebracht werden.

Besonders erschreckend wird der Plan dadurch, dass neben der Turnhalle, die somit nicht mehr für Sport zur Verfügung steht, auch Klassenräume für die Unterbringung, medizinischen Versorgung und Verpflegung genutzt werden sollen. Der Schulalltag wird dadurch zumindest massiv gestört, wenn es nicht sogar zu Übergriffen oder auch Ansteckungen mit Krankheiten kommt. Bürgermeister Volker Erner (CDU) macht sich darüber offensichtlich keinerlei Gedanken und hat sich nach eigener Aussage gerade „wegen der zusätzlich vorhandenen freien Klassenräume“ für die Unterbringung neben Schulkindern entschieden.

Während die Asylflut immer weiter eskaliert, stehen die etablierten Parteien nur tatenlos daneben und suchen nach neuen Unterkünften, ohne jede Rücksicht auf die einheimische Bevölkerung. Statt neue Unterkünfte zu organisieren, sollten abgelehnte Asylbewerber endlich konsequent abgeschoben werden, dann wäre keine Raumnot mehr vorhanden.

Bildquelle: Manfred Jahreis| pixelio.de

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