Frechen: Auch Polizei äußert Bedenken wegen Massenunterkünften

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Wie bereits berichtet plant man das Gelände um den Sportpark Herbertskaul geradezu zum Asylantenviertel zu machen, indem man 432 Asylbewerber auf dem Gelände des Sportplatzes unterbringen möchte und 160 weitere in direkter Nähe an der Burgstraße im Gebäude der ehemaligen Anne-Frank-Schule. Nach Presseanfragen äußerte sich auch die Polizei besorgt.

So äußerte ein Polizeibeamter anonym, dass der Hochhaus-Komplex an der Burgstraße schon seit Jahren ein sozialer Brennpunkt sei. Das Jugendamt wäre regelmäßig dort und die Polizei besitze sogar eigene Schlüssel für die Anlage, um schnell überall Zutritt zu haben.

Auch Thomas Stotzem, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei im Rhein-Erft-Kreis, äußerte sich kritisch: „Bei einer Ansammlung von so vielen Menschen auf einem Fleck befürchten wir generell eine Ghettoisierung und stehen solchen Vorhaben kritisch gegenüber.“ Konflikte seien vorprogrammiert, wenn so viele Menschen unterschiedlicher Religionen und Kulturen aufeinandertreffen.

Das sind recht offene Worte, die man getrost allgemein auf die Funktionsfähigkeit multikutureller Gesellschaften beziehen kann.

Einzig die Pressestelle der Polizei im Rhein-Erft-Kreis äußert sich, wohl zwangsläufig, politisch korrekt. Ihrer Meinung nach würde die Personenanzahl keine Rolle spielen, weshalb man auch keine Probleme bei der geplanten Sammelunterkunft in Frechen sehe. Aus dieser Einzelmeinung, die wohl einzig aus Angst um seinen Arbeitsplatz als Pressesprecher geäußert wurde, macht die Systempresse natürlich direkt ihre Überschrift: „Kreispolizei hat keine Bedenken bei Sammelunterkunft„. Dass alle anderen das begründet anders sehen wird bewusst dem nur überfliegenden Leser unterschlagen.

Letztendlich wird es selbstverständlich zu einem Anstieg der Kriminalität kommen. Ganz abgesehen davon, dass die dort wohnenden Deutschen vollends zur Minderheit im Völkerbrei werden. Wir werden selbstverständlich dagegen protestieren, wobei aber fraglich ist ob die volksfeindlichen Ratsparteien sich noch von ihren Plänen abbringen lassen.

Bildquelle: Arno Bachert | pixelio.de

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