FRECHEN | Dresden 1945 – über 250 000 Tote klagen an!

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Am Donnerstag den 13. Februar 2014 anlässlich des 69 Jahrestags der grauenhaften Bombardierung Dresdens durch die Alliierten, informierten Aktivisten unseres Kreisverbands durch ein Transparent und Flugblätter die Bevölkerung in Frechen, über das Verbrechen in Dresden 1945 gegen die Menschlichkeit.

Mit dieser Aktion wollte man gezielt auf die wachsende Geschichtsrelativierung hinweisen und sich bewusst gegen die Abstufung der deutschen Opfer, zu Opfern zweiter Klasse aussprechen. Des Weiteren stellte man die Forderung, den 13 Februar zum offiziellen Gedenktag zu Ehren der Dresdner Luftkriegstoten zu machen.

Gerade in der Bundesrepublik Deutschland konnte man in den letzten Jahren beobachten, wie jedes Gedenken an die Toten des eigenen Volkes unterbunden wird und direkt mit dem Fluch „Rechtsextremismus“ belegt wird.

Dabei steht gerade symbolisch Dresden für den systematischen Luftterror gegen die deutsche Zivilbevölkerung gegen Ende des 2. Weltkrieges und für die Massenvernichtung von ca. 300 000 Deutschen durch das Flammeninferno.
Natürlich wird gerade deswegen von linksextremistischer Seite und sogar von etablierten Parteien zum Blockieren jeder friedlichen Gedenkveranstaltung am 13. Februar aufgerufen. Das dieser Aufruf zum Blockieren strafbar ist, nehmen die Personen gerne in Kauf.

Wir konnten dieses Jahr in Frechen den Toten eine Stimme geben und zeigen, dass die Opfer Dresdens nicht vergessen sind.
Erfreulicherweise fand unsere Aktion regen Zuspruch in der Bevölkerung und so entwickelte sich das ein oder andere interessante Gespräch.

Eines bleibt dennoch klar, ein lückenloses Aufarbeiten in der Bevölkerung ist auch weiterhin ein zentrales Thema unsererseits, da der deutsche Schuldkomplex sich immer noch in vielen Köpfen der Deutschen befindet und jedes kritische Denken unterbindet.

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