Frechen: Messerstecherei zwischen somalischen Asylbewerbern

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Am vergangenen Mittwoch kam es zu einem größeren Polizeieinsatz in der Rosmarstraße, in direkter Nähe zum Asylheim in der Norkstraße. Dort hatten drei somalische Asylbewerber einen Streit untereinander, bei dem mindestens einer von ihnen auch ein Messer einsetzte.

Die drei Asylanten, eine 24-Jährige Frau und zwei 23- und 24-Jährige Männer, kannten sich untereinander, sie wohnen derzeit in Asylheimen in Frechen und Lohmar. Nach Zeugenangaben ging es bei dem Streit um die beteiligte Frau, letztendlich trug der Verletzte schwere Schnittwunden davon, die Frau hatte eine Platzwunde an der Lippe.

Sowohl die Frau, als auch der 23-Jährige Mann wurden festgenommen, der 24-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht. Was die Vernehmungen, die nur mithilfe eines Dolmetschers durchgeführt wurden konnten, ergaben und ob die zunächst verschwundene Tatwaffe zwischenzeitlich gefunden wurde, wollte die Polizei nicht mitteilen.

Klar ist bereits jetzt, dass jemand, der seine eigenen Bekannten hemmungslos aufgrund eines Streits mit einem Messer angreift, sicherlich gegenüber ihm nicht bekannten Personen erst recht dazu bereit ist.

Eine erhebliche Bedrohungslage für die einheimischen Anwohner. Wie sehr die Stadt die Sorgen der Bevölkerung ernst nimmt zeigte sie bereits vorher: Nach aktuellen Planungen will man in der Nähe der bisherigen Unterkunft bis zu 500 weitere Asylbewerber unterbringen.

Bildquelle: Arno Bachert | pixelio.de

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