Frechen: Nachtrag zum 1. Mai

Quelle: dortmundecho.org

 

Am 1. Mai 2014 fand in Frechen eine Maikundgebung unter dem Motto:

„Gute Arbeit. Soziales Europa“

am Klüttenbrunnen statt. Veranstalter war der Deutsche Gewerkschaftsbund. Laut Angaben zufolge beschränkte sich die Teilnehmerzahl auf rund 150 Personen, unter anderem sollen auch Politiker von CDU bis hin zur Partei Die Linke an der Kundgebung teilgenommen haben.

Es sprachen der ehemalige Gesamtbetriebsratsvorsitzende der Ford AG sowie das ehemalige Mitglied des Europaparlaments Wilfried Kuckelkorn.

Kuckelkorn gehört seit 1963 der Sozialdemokratischen Partei Deutschland an. Also jener Partei, welche symbolisch für den Verrat an dem deutschen Arbeiter steht.

Zu Beginn seiner Rede sprach Kuckelkorn über die enorme Schuld und das Leid, das Deutschland durch das Entfachen beider Weltkriege auf sich geladen haben soll. Kuckelkorn zeigte damit deutlich, wie tief der Hass auf die eigene Nation sitzt. Denn mittlerweile ist öffentlich bekannt, dass der Ausbruch des 1. Weltkrieges nicht die Schuld Deutschlands war.

Kuckelkorn gab an, dass gerade in Bezug auf die anstehende Europawahl die Bürger in vielerlei Hinsicht „hinters Licht geführt werden“. Dabei vergaß Kuckelkorn anscheinend, dass gerade seine Partei zu der herrschenden Kaste gehört, die seit Jahren den Ausverkauf Deutschlands voran treibt und das Wahlvolk mit leeren Versprechen ködert.

Desweitern gab er an, dass Europa dringend einen Kurswechsel benötige, wie die Jugendarbeitslosigkeit in Spanien und Griechenland deutlich zeigt. Die wahren Ursachen, die zu dieser Massenarbeitslosigkeit führten, sprach er natürlich nicht offen an.

Selbstverständlich durfte auch nicht die Warnung vor „rassistischen“ oder „menschenverachtenden“ Parteien fehlen, die auf keinen Fall in die Parlamente einziehen dürfen. Welche Parteien damit wohl gemeint sind, ließ Kuckelkorn leider auch offen.

Dass es sich dabei um die Parteien handelt, die nach der Meinung der Herrschenden nicht politisch korrekt sind, dürfte mittlerweile klar sein. Denn jede Meinung, die das herrschende Lügenkonstrukt ins Wanken bringt, wird unterbunden oder notfalls durch Repressionen zum Schweigen gebracht.

Doch auch Wilfried Kuckelkorn zählt zu jenen Personen, die sich gerne auf Kosten der Allgemeinheit am System bedienen. So lief beispielsweise ein Verfahren gegen ihn wegen Steuerhinterziehung.

Der 1. Mai in Frechen hat wieder einmal deutlich gezeigt, dass man lieber Symptome bekämpft anstatt das Übel beim Namen zu nennen. Man versuchte auch hier wieder mit Phrasen die Bevölkerung zu täuschen statt Klartext zu sprechen.

Wir haben erfolgreich am 1. Mai in Dortmund gezeigt, dass wir das Übel beim Namen nennen und uns nicht hinter leeren Versprechen verstecken müssen.

DGB – Arbeiterverräter!

Bildquelle: Dortmundecho.org

 

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