Freiheit für Horst Mahler: Sonntag (28.5.) Kundgebung vor ungarischem Konsulat in Düsseldorf!

Seit dem 15. Mai 2017 befindet sich der politische Dissident Horst Mahler in ungarischer Haft, nachdem er im Land von Ministerpräsident Victor Orban als politisch Verfolgter Asyl beantragt hatte. Nachdem es in den vergangenen Tagen bereits zu verschiedenen Protestaktionen von Nationalisten kam, rufen Aktivisten mehrerer rechter Parteien und Organisationen für Sonntag (28. Mai 2017) zu einem Aktionstag auf, mit dem der Forderung an die ungarische Regierung, die Auslieferung Horst Mahlers an die BRD – und damit wohl in eine Gefangenschaft, die Mahler nicht überleben würde – abzulehnen.

Neben einer Versammlung vor der ungarischen Botschaft in Berlin sowie den Honorarkonsulaten in Erfurt und München findet auch in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf eine Versammlung vor dem ungarischen Generalkonsulat statt. Beginn aller Versammlungen ist um 16.00 Uhr. Nutzt den freien Sonntag, um ein Zeichen zu setzen. Ein Zeichen in Richtung einer kranken Politik, die einen 81-jährigen Mann für über ein Jahrzehnt einsperren möchte, weil er seine Meinung, wie umstritten sie auch sein mag, geäußert hat, während Kinderschänder, Vergewaltiger und Mörder in der Bundesrepublik frei herumspazieren. Kommt zur Protestversammlung nach Düsseldorf!

Aufruf: Aktionstag lebt von Mitarbeitern – Organisiert Proteste!

Doch auch für alle, die nicht in einer der vier Städte auf die Straße gehen können oder wollen, gibt es Möglichkeiten, sich einzubringen: Wenn ihr eine ungarische Vertretung in eurer Nähe habt, liegt es an euch, Proteste zu organisieren, beispielsweise eine Kundgebung anzumelden oder mit kreativen, unangemeldeten Protesten für Öffentlichkeit zu sorgen. Bringt euch ein und zeigt sowohl Horst Mahler, daß er nicht vergessen und allein ist, sowie auch der Öffentlichkeit, daß sich Widerstand gegen die Inhaftierung von Horst Mahler regt!

Mobilisierungsgrafik für den Aktionstag am 28. Mai 2017:
(zur vergrößerten Ansicht auf das Bild klicken)

Quelle: DortmundEcho

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