Gemeinsames Heldengedenken am Volkstrauertag

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Am vergangenen Sonntag, den 16. November führten rund 20 deutsche Männer und Frauen anlässlich des jährlichen Volkstrauertages ein Heldengedenken durch.

Der Personenkreis setzte sich aus Kameraden unseres Kreisverbands und den Kameraden des Ortsverbands Neuß / Grevenbroich sowie weiteren Kameraden von Freien Strukturen zusammen.

Gegen Abend traf man sich gemeinsam in Wickrathberg bei Mönchengladbach, um an einem großen Findling, der an das Rheinwiesenlager in Wickrathberg erinnern soll, das Heldengedenken durchzuführen.

Nachdem alle Personen Aufstellung bezogen hatten und die Fackeln entzündet waren, begrüßte ein Aktivist unseres Kreisverbands alle Teilnehmer.

Nach der kurzen Begrüßung sprach als erster Redner der Kreisvorsitzende unseres Kreisverbands Markus Walter über die Sinnhaftigkeit und die Beweggründe, warum solche Gedenkveranstaltungen auch heute noch für uns wichtig sind.

Markus Walter ging unter anderem darauf ein, dass gerade aus dem deutschen Heldenmut der vergangenen Tage unsere Motivation und der eigene Antrieb im Kampf für ein besseres Deutschland geschöpft werden muss, um dann mit der selben Entschlossenheit heutzutage zu kämpfen.

Im Anschluss sprach ein weiterer Aktivist unseres Kreisverbands. Dieser rezitierte ein Gedicht, das deutlich machen sollte, dass die Toten, egal wo sie auch gestorben sein mögen, nicht vergessen werden dürfen.

Im Anschluß an das Gedicht sprachen eine Aktivistin und ein Aktivist vom Ortsverband Neuß / Grevenbroich über den historischen Ort unserer Aktion – das Rheinwiesenlager in Wickrathberg.

Dabei gingen beide detailgetreu auf das Schicksal und das Leid ein, das die gefangenen Deutschen damals ertragen mussten.

Zum Schluss ihrer Ausführungen machten beide auf den Trauermarsch am Samstag, den 22. November in Remagen zum Gedenken an die Toten in den Rheinwiesenlagern aufmerksam.

Als nächstes führte der Aktivist, der auch anfangs die Begrüßung machte, die Totenehrung durch, indem er die verschiedenen Waffengattungen der deutschen Armee nannte, und die anderen Personen antworteten mit einem lauten „Hier“. Dadurch sollte gezeigt werden, dass die Toten immer noch im Geiste mit uns maschieren. Anschließend hielt man noch eine Schweigeminute ab und die Trauerkränze wurden vor dem großen Findling abgelegt.

Gegen Ende sprach dann nochmals kurz ein Aktivist vom Ortsverband Neuß / Grevenbroich über den Findling, an dem wir uns befanden.

Um dem Heldengedenken einen würdigen Abschluss zu verleihen, sang man schlussendlich noch gemeinsam das Lied vom „Guten Kameraden“ und die Veranstaltungsorganisation bedankte sich für die Teilnahme.

Auch dieses Jahr zeigte man wieder einmal, dass die Toten unseres Volkes nicht vergessen sind. Wir werden es uns auch in Zukunft nicht nehmen lassen, den Toten zur Ehre ein würdiges Gedenken abzuhalten!

Den Charakter eines Volkes erkennt man daran, wie es seine Soldaten nach einem verlorenen Krieg behandelt. “

| Leopold von Ranke

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