Griechenland-Rettung sorgt für erste Ausfälle im Bundeshaushalt

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Noch bis vor kurzem wollten uns die Regierenden gemeinsam mit einigen Medien erzählen, dass die Griechenland-Rettung uns nichts kosten wird, da es sich ja nur um Bürgschaften handeln würde, die Griechenland zurückzuzahlen hätte. Gelegentlich wurde gar behauptet wir würden sogar noch groß daran verdienen, da wir ja Zinsen auf unser Geld erhalten würden. Vernünftige Menschen wussten schon damals, dass es sich hier nicht um die Wahrheit handelte. Die Bundesregierung besteht also entweder nur aus naiven Personen, die sich über den Tisch ziehen lassen oder aus Menschen, die ihr Volk bewusst belügen. Beides nicht gerade Eigenschaften, die man sich für seine Regierung wünscht.

Bereits jetzt fängt die Lüge an zusammenzubrechen. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat in einem Brief an SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier angegeben, dass der neueste Rettungseinsatz für Griechenland Deutschland 2,74 Milliarden Euro kosten wird. Zusätzlich gehen jährlich 130 Millionen an Zinsgewinnen verloren.

Nach der bewährten Salami-Taktik wird immer noch nur das zugegeben, was der Bevölkerung nicht mehr zu verheimlichen ist. Damit sollen zu starke Proteste verhindert werden. Eine Taktik, die traurigerweise anscheinend aufgeht.

Dabei werden bereits jetzt die deutschen Sparer schleichend enteignet. Durch die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) profitieren die Krisenländer und die Banken, da sie sich günstig Geld leihen können. Der durchschnittliche Deutsche, der sein Geld für das Alter in Lebensversicherungen, Betriebsrenten und Sparbüchern anlegt verliert dadurch jedoch, da sein Guthaben wesentlich geringer verzinst wird.

Momentan erhält man im Durchschnitt noch 1,3% auf diese Produkte, die Inflation in Deutschland, also die jährliche Geldentwertung, liegt hingegen bei 2%. Damit verliert jeder deutsche Sparer pro Jahr 0,7% der Kaufkraft seines Geldes. Diese versteckte Enteignung der Sparer wird wohl angewandt, weil sie nicht so offensichtlich auffällt, wie Steuererhöhungen oder ähnliches. Man erhält ja weiter Zinsen auf sein Geld, es wird also anscheinend mehr, dadurch, daß die Preise im gleichen Zeitraum aber wesentlich deutlicher steigen, verliert man aber in Wirklichkeit Geld!

Während nun also das erste Geld ganz offensichtlich abgeschrieben wird, werden die Deutschen hinterrücks schon seit längerem heimlich enteignet!

Wir lehnen diese Schuldenunion, die jährlich negativer für Deutschland wird, ab. Wir fordern eine Rückkehr zu unserer eigenen Währung und ein Ende von Deutschland als Zahlmeister Europas. Deutschland muss endlich wieder ein souveräner Staat werden, der zuerst die Interessen des eigenen Volkes im Auge hat und nicht dieses zugunsten der restlichen Welt regelmäßig verrät.

Bildquelle | Lupo  / pixelio.de

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