Hürth: 4 Millionen Euro für Asylbewerberunterkünfte

Asylflut stoppen

Der Rat der Stadt Hürth hat beschlossen weitere 4 Millionen Euro für Errichtung von Unterkünften für Asylbewerber auszugeben. Da momentan pro Woche durchschnittlich 34 neue Asylbewerber der Stadt zugewiesen werden und im kommenden Jahr mit mindestens 1000 weiteren Ankommenden gerechnet wird, reichen die bereits jetzt vollbelegten Unterkünfte nicht mehr aus.

Es stehen bereits Wohncontainer am Rathaus, zwischen Berliner Platz und Ernst-Mach-Gymnasium sowie an der Ursulastraße in Kalscheuren. Nach bisherigen Planungen sollen im nächsten Jahr weitere Wohncontainer über die ganze Stadt verteilt werden. Bisher geplante Standorte sind am Wasserwerk in Efferen, neben der Moschee in Alt-Hürth, am Stadion, am Bauhof in Kalscheuren, an der Barbarastraße in Gleuel und auf dem alten Sportplatz in Kalscheuren.

In diesem Jahr wurden bereits zusätzliche Gebäude zur Unterbringung angemietet, darunter die ehemalige Zulassungsstelle an der Friedrich-Ebert-Straße 11, die alleine bereits monatliche Mietkosten von rund 23.000 Euro verursacht.

Da von Seiten der Stadtverwaltung nicht damit gerechnet wird, dass diesem Asylwahnsinn zeitnah ein Ende gemacht wird, plant man bereits für 2017 die Errichtung fester Wohnhäuser für Asylbewerber. Vorgeschlagene Plätze dafür sind unter anderem die Kierdorfer Straße, die Ursulastraße 114 und die Talstraße.

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