Hürth: Kaum bezahlbare Wohnungen für einkommensschwache Familien

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Eine Untersuchung des Empirica-Instituts mit dem Namen „Wohnungsangebot für arme Familien in Großstädten“ wurde vor einiger Zeit im Rat der Stadt Hürth vorgestellt. Dabei kam man zu dem Ergebnis, dass die Wohnungssituation für einkommenschwache Familien äußerst schlecht ist.

Für die Stadt Hürth kam man zu dem Ergebnis, dass gerade einmal 13 Prozent der für Familien geeigneten Wohnungen für einkommensschwache Familien bezahlbar sind. Dabei müssen bereits jetzt 34% des Einkommens dieser Familien nur für die Nettokaltmiete aufgebracht werden, womit der finanzielle Handlungsspielraum mehr als eingeschränkt ist.

Die Stadt Hürth unternimmt derweil nichts, um an dieser Situation etwas zu ändern. Planungen für mehr sozialen Wohnungsbau gibt es faktisch nicht, stattdessen werden Sozialwohnungen sogar abgebaut. Hatte die Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft mbH Rhein-Erft (GWG Rhein-Erft) in Hürth im Jahr 2010 noch einen Bestand von 240 Sozialwohnungen, sank dieser in der Folgezeit auf nun nur noch 215 Wohnungen, womit er um mehr als 10% gesunken ist.

Stattdessen kümmert sich die Stadt darum immer mehr Unterbringungsmöglichkeiten für Asylbewerber zu finden, womit sich der bezahlbare Wohnraum weiter verringern wird.

Während man uns regelmäßig erzählt, dass man aufgrund des demographischen Wandels mehr Zuwanderung bräuchte, wird faktisch nichts für die einzig wahre Lösung dieses Problems getan: Die Förderung von deutschen Familien und Paaren, die Kinder bekommen wollen.

Durch die vollkommen verfehlte Politik der etablierten Parteien sind Kinder inzwischen zu einem Armutsrisiko geworden, Familien werden Steine in den Weg gelegt. Es sind radikale Veränderungen nötig, um das Ruder wieder herumzureißen.

DIE RECHTE fordert daher:

  • Bevorzugte Behandlung von deutschen Familien bei der Wohnungsvergabe
  • Einführung eines zinslosen Ehestandsdarlehens
  • Steuerliche Entlastung von Familien gegenüber Kinderlosen
  • Entlastung von Familien bei den Beiträgen zur deutschen Rentenversicherung
  • Zahlung eines angemessenen Müttergehalts

Bildquelle: Erich Westendarp | pixelio.de

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