Israel führt Krieg

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Der Gedanke an das Land Israel ist weitaus älter als gemeinhin angenommen.

Die Bestrebungen einen jüdischen Staat zu gründen, kamen bereits schon im 19. Jahrhundert durch die zionistische Bewegung unter Theodor Herzl auf, und wurden in die Öffentlichkeit getragen. Schon damals war klar, welches Gebiet für den Judenstaat auserkoren war – es konnte nur Palästina sein. Doch der Traum vom „gelobten“ Land konnte erst durch Großbritannien und dessen Sieg gegen das Osmanische Reich mit der sogenannten Balfour-Deklaration vom 01.11.1917 real werden. Sie besagte, dass in Palästina eine „nationale Heimstätte für das jüdische Volk“ errichtet werden darf.

Ihren Höhepunkt hatte die zionistische Bewegung für einen Judenstaat erst im Jahre 1948 mit der Gründung Israels.

Seitdem pilgert ein Großteil der Juden aus den verschiedenen Regionen Richtung Israel. Innerhalb kürzester Zeit verdrängten die jüdischen Einwanderer durch ihre Massen einen Großteil der arabischen Bevölkerung aus ihrer Heimat. Im Jahr 1948 belief sich die Einwohnerzahl der Juden auf rund 800.000, nur 33 Jahre später waren es schon 3,9 Millionen. Aktuell leben in Israel 8.180.000 Menschen; hinzu kommt die hohe Geburtenrate von durchschnittlich 3,0 Kinder pro jüdische Frau. Dadurch ergibt sich ein Bevölkerung – wachstum von 1,8 %, das somit höher ist als die Wachstumsrate von Indien oder China.

Der Judenstaat Israel braucht also viel Raum, um seiner Bevölkerung einen entsprechenden Lebensraum bieten zu können. Israel bekommt keinen Lebensraum geschenkt, sondern es muss ihn blutig erkämpfen. Doch nicht nicht nur das Problem des mangelnden Lebensraumes, sondern auch die nach dem Völkerrecht fragliche Gründung des Staates Israel führt seitdem im Nahen Osten immer wieder zu Spannungen.

So eskalierte die Situation wieder einmal nach dem ungeklärten Tod von drei jüdischen Schülern. Seitens Israel wurde automatisch die Hamas (Palästinensische Widerstands – bewegung) für die Bluttat verantwortlich gemacht. Als Reaktion darauf wurde ein palästinensischer Jugendlicher von jüdischen Siedlern bei lebedigem Leib verbrannt. Danach erfolgte die israelische Antwort auf die Tat: Terrorbombardements auf den gesamten Gazastreifen. Dabei kamen fast ausschließlich Zivilisten ums Leben – sogenannter Kollateralschaden. Die palästinensische Hamas wehrt sich mit z. T. veralteten Kassam – Raketen.

Seitdem eskaliert die gesamte Situation zu einer Spirale der Gewalt. Israel rief eine Teilmobilmachung aus und berief 20.000 Reservisten ein. Diese Truppen sind bereits mit einer Bodenoffensive – andere nennen es Angriffskrieg – in den Gazastreifen eingerückt. Das israelische Militär wütet seitdem und vernichtet ein Wohngebiet nach dem anderen.

In der Bundesrepublik Deutschland schaut man dem ganzen Treiben entspannt aus der Ferne zu. Tagtäglich sterben dort Menschen und leiden unter entsetzlichen Qualen, hervorgerufen durch israelische Aggressionen.

Dabei müssten doch gerade wir Deutsche aufschreien, wenn das Medienkartell an die Ostpolitik im Dritten Reich erinnert. Denn Israel betreibt gegenwärtig eine Politik, welche man uns Deutschen in Bezug auf die Ostpolitik des Deutschen Reiches unter Reichskanzler Adolf Hitler noch heute vorwirft. Israel erweitert seinen Lebensraum, aber nicht um seine Bevölkerung zu schützen,  sondern um noch mehr Raum für das eigene Volk zu bekommen, und um die Palästinenser vollständig  zu vertreiben bzw. auszulöschen.

Doch damit nicht genug!

Wir Deutschen machen uns an dem Genozid des palästinensischen Volkes mitschuldig, weil wir zusehen, wie „unsere“ Regierung den Staat Israel mit Kriegswaffen (Waffen, U-Boote etc.) versorgt und auch finanziell unterstützt. Dies ist fraglich, zumindest nach dem deutschen Kriegswaffenkontrollgesetz. Denn diese Waffen und auch unser Geld werden eingesetzt, um das Massaker im Gazastreifen weiter voran zu treiben.

Wir müssen aufstehen aus dem Fernsehsessel und deutlich machen, dass wir weder den zionistischen Staat Israel noch die bundesdeutsche Unterstützung für einen solchen Staat befürworten.

Wir stehen für Freiheit und Souveränität und nicht für die lebensfeindliche Expansionspolitik des Staates Israel.

Deswegen gilt unsere Solidarität Palästina und allen Völkern, die sich im Kampf gegen das Joch der Unterdrückung befinden. Die jüdische Expansionspolitik ist der Feind aller Völker und steht für die Beschneidung der Menschenrechte hier und überall!

Nie wieder Israel – Freiheit für Palästina!

Bildquelle: Sven Scherz-Schade| pixelio.de

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