Kein Schuldkult in Pulheim

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Bislang war das Verlegen von Stolpersteinen zum Gedenken an die Opfer der NS-Zeit in Pulheim kein Thema, da dies die Stadt ablehnte. Doch scheinbar dürfen sich nun doch auch die Pulheimer Bürger bald über die völlig überteuerten Steine freuen.

Obwohl es in Pulheim und Umgebung genug Sühnekultur zu beweinen gibt, steht das Thema bezüglich der Verlegung der Stolpersteine nun doch wieder zur Debatte, da die CDU ihre Ablehnung gegen das Projekt mittlerweile revidiert hat.

Das Projekt soll durch die entsprechenden Gesellschaften der Ortsteile mit Unterstützung der Stadt umgesetzt werden, um dann die Kosten dem Steuerzahler zur Last zu legen.

Natürlich gibt es zahlreiche andere Projekte, für die das Geld deutlich besser eingesetzt werden könnte, anstatt es in den Schuldkult der Deutschen zu investieren.

Angemerkt sei hierbei, dass die Stadt Pulheim bereits zwei große Stätten zur „Bewältigung“ der Vergangenheit hat. Zum einen ist das die Synagoge in Pulheim-Stommeln, zum anderen ist das die Abtei in Pulheim-Brauweiler. Beide Stätten sollen an die Verbrechen der Nazis erinnern.

Abschließend ist festzuhalten, dass der Schuldkult nach nun fast 70 Jahren ein Ende finden muss. Ein Volk kann nicht die Schuld für einen Krieg und dessen Folgen allein auf seinen Schultern tragen!

Bildquelle: Esther Stosch| pixelio.de

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