Kerpen: 2400 Asylbewerber in diesem Jahr erwartet -Unterbringung zunächst in Manheim-alt – Grundsteuer steigt

Asylflut stoppen

Auch in Kerpen wird die Grundsteuer erhöht. Bei der Unterbringung von Asylbewerbern ergibt sich ein besonders Bild, da sich durch die Nutzung der Boelcke-Kaserne als Zentrale Unterbringungsstätte des Landes NRW das zugewiesene Kontigent an Asylbewerbern hauptsächlich auf diesen Ort konzentrierte. Das wird sich in diesem Jahr allerdings verändern, vorgesehen ist zunächst die leerstehenden Häuser in Manheim-alt zur Unterbingung zu nutzen.

Aufgrund der angespannten Haushaltslage wird die Grundsteuer B in Kerpen von 550 auf 600 Prozentpunkte steigen. Es wurde bereits angekündigt, dass man auch in den nächsten Jahren Erhöhungen für notwendig hält. Die Stadt geht in diesem Jahr von Mehreinnahmen in Höhe von 1,3 Millionen Euro aus.

Ebenso wie in den meisten anderen Kommunen werden diese Mittel allerdings wohl sofort wieder durch die Kosten für die völlig verfehlte Asylpolitik verschlungen. So werden beispielsweise rund 350.000 € für die Schaffung von neuen Stellen zur Verwaltung der Asylsituation ausgegeben.

In diesem Jahr wird damit gerechnet, dass mindestens 2400 neue Asylforderer eintreffen werden. Zunächst möchte man zur Unerbingung leerstehende Häuser in Manheim-alt nutzen. Zwar war der dortigen Bevölkerung von 600 Personen versprochen worden, dass man höchstens 80 Asylbewerber in der Nachbarschaft unterbringt, inzwischen spricht man jedoch bereits von 400 Personen, 165 sind bereits dort untergebracht. Im Laufe des Jahres ist wohl mit noch höheren Zahlen zu rechnen, weshalb die einheimische Bevölkerung wahrscheinlich am Ende des Jahres sogar in der Minderheit gegenüber den Asylanten sein wird.

Weitere Pläne gehen in die Richtung im Kerpener Stadtgebiet Gewerbeimmobilien anzumieten oder auch Reihenhäuser zu errichten, um dort Asylforderer unterzubringen.

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