Asylflut stoppen

Kerpen: Boelcke-Kaserne wird Rückführungszentrum – Unterkunft an Humboldtstraße fertiggestellt

Während die Boelcke-Kaserne bisher als allgemeine Asylbewerberunterkunft genutzt wurde, soll diese nun in eine Aufnahmeeinrichtung für Asylanten mit „geringer Bleibeperspektive“ umgewandelt werden. „Geringe Bleibeperspektive“ ist Behördendeutsch für offensichtliche Asylbetrüger. Dementsprechend sollen dort hauptsächlich Personen aus den europäischen Staaten Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Mazedonien und Serbien, sowie aus dem vorderasiatischen Georgien untergebracht werden.

Obwohl diese Personen das Asylrecht eindeutig für eine illegale Einwanderung genutzt haben, wird ihnen vom deutschen Staat die freiwillige Rückkehr in ihr Heimatland vergoldet. So gibt es beispielsweise für illegale Wirtschaftsmigranten aus dem Kosovo das Projekt URA (albanisch: Brücke), zu dessen Leistungen unter anderem die einmalige Gewährung eines Überbrückungsgeldes, die einmalige Erstattung von Behandlungs- und Medizinkosten und die Gewährung eines monatlichen Mietkostenzuschusses gehören. Durchaus ein Anreiz hier einen aussichtslosen Asylantrag zu stellen, um dann nach einigen Monaten Vollversorgung zurückzukehren.

Zwar ist es für Deutschland positiv, dass ein Teil der illegalen Zuwanderer in die Heimat zurückkehrt, für die Anwohner ergeben sich hingegen wohl weitere Probleme. Bereits zuvor berichteten sie in einer Informationsveranstaltung der Stadt von großen Problemen mit der Asylunterkunft. Durch diese sei es in der Umgebung bereits zu zunehmender Vermüllung gekommen, zudem wurde von Ruhestörungen bis spät in die Nacht und von Diebstählen gesprochen. Auch von Asylbewerbern, die hemmungslos die Gärten der Anwohner betraten, um dort „kleine und große Geschäfte“ zu verrichten, wurde berichtet. Ebenso zögen manche von ihnen als aggressive Bettler durch die Gegend.

Mit der ausschließlichen Unterbringung von Personen, die unser Land bald wieder verlassen müssen, dürften sich diese Probleme weiter verschärfen. Zu Asylbewerbern aus Georgien äußerte Hartmut Staudt vom LKA Rheinland-Pfalz beispielsweise: „Also wenn man sieht, dass die Zahl der Genehmigungen der Asylbewerber gerade für Georgier verschwindend gering ist, wird man eigentlich zu der Überzeugung kommen müssen, dass hier das Asylverfahren benutzt wird, um nach Deutschland zu kommen, um dort Straftaten zu begehen.“ Anwohner sollten also besonders achtsam sein und sich dabei auch vergegenwärtigen welche Parteien für diese Probleme verantwortlich sind.

Unterdessen wurde die Asylbewerberunterkunft an der Humboldtstraße fertiggestellt. Sie bietet 200 Plätze. Eine weitere Unterkunft wird an der Bruchhöhe zwischen Erftlagune und Bahnlinie errichtet (wir berichteten).

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