Kerpen: Friedhöfe sollen wegen Metalldiebstahl in der Nacht geschlossen werden

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Die Kerpener CDU regt an Friedhöfe in Kerpen in der Nacht schließen zu lassen, um dem zunehmenden Diebstahl von Grablampen, Blumenvasen, Gestecken, Steinfiguren und sogar Kreuzen entgegenzuwirken. Den Dieben ging es dabei um das enthaltene Metall, dass sie dabei den ganzen Friedhof verwüsteten interessierte sie nicht.

Vor fast genau einem Jahr traf es den Türnicher Friedhof, fast 160 Gräber wurden in Mitleidenschaft gezogen. Doch auch alle anderen Friedhöfe sind vor den Dieben nicht mehr sicher, die für wenige Euro die Totenruhe stören und den Angehörigen zusätzlichen Kummer bereiten.

Es ist zwar richtig, dass dieses Thema angesprochen wird, die von der CDU geforderte Schließung der Friedhöfe ist allerdings nur ein herumdoktern an den Symptomen, weil man sich wieder einmal nicht traut das wahre Problem anzusprechen.

Ebenso wie bei den stark gestiegenen Zahlen von Wohnungseinbrüchen und Diebstählen, sind auch hier hauptsächlich osteuropäische Banden verantwortlich. Wenn Täter gefasst werden ist meist von Tschechen, Polen, Rumänen oder allgemein Osteuropäern die Rede. Auch Zigeuner, die naturgemäß oft als Schrotthändler unterwegs sind und den Begriff „Schrott“ sehr flexibel verwenden, gehören zur typischen Tätergruppe.

Es nützt nichts die Tore der Friedhöfe zu verschließen, wenn man gleichzeitig die Augen vor dieser Realität verschließt. Die Täter werden auch bei verschlossenen Toren einen Weg finden ihre Diebstähle zu begehen, das haben sie an anderen Orten oft genug bewiesen.

Helfen kann hier nur die Schließung der Grenzen und die konsequente Abschiebung krimineller Ausländer.

Bildquelle: Regina Kaute | pixelio.de

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