Köln: Erfahrungsbericht von den Spaziergängen am Sonntag

742597_web_R_by_Rike_pixelio.de

Am Sonntag, den 10. Januar 2015, fanden sich rund um den Kölner Hauptbahnhof Hunderte Menschen ein, um Zivilcourage zu zeigen. Da nach den Ereignissen von Silvester jedem klar ist, dass die oberste Führungsebene der Polizei aus politischen Gründen nicht gewillt ist, konsequent gegen kriminelle Ausländer vorzugehen, fanden sich Bürger aus den verschiedensten Schichten ein, um selbst die Augen offenzuhalten. Dazu wurde uns der folgende Erlebnisbericht zugeschickt:

Sonntag, den 10 Januar 2015. Ein Augenzeugenbericht.

Wenn Staat und Polizei vollständig versagen und sich lieber auf die Seite von Asylanten schlagen, dann entsteht ein Vakuum, das andere ausfüllen werden! Sowohl in Köln, als auch in anderen Städten.

So wurden über soziale Netzwerke Aktionsgruppen ins Leben gerufen, um gemeinsam auf der Straße Präsenz zu zeigen und Solidarität gegenüber allen Opfern von Ausländergewalt zu bekunden. Vollkommen überzeugt schlossen wir uns der Sache an.

In Köln regierte, wie bereits zu erwarten, der Polizeistaat der BRD. Hundertschaften marschierten durch die Stadt mit dem Befehl: „Die Personalien aller männlichen und kräftig gebauten Deutschen aufzunehmen und diesen für den ganzen Tag einen Platzverweis zu erteilen mit der Androhung auf Gewahrsam“. Dieses Aufgebot wäre an Silvester sinnvoller gewesen, zudem ist jedem bekannt, von welchen „Mitbürgern“ tatsächlich die Gefahr ausgeht.

Daher war es nicht möglich versammelt aufzutreten. Trotz der Repressionen waren an diesem Abend mindestens 600 Spaziergänger in der Stadt anzutreffen und unser Ziel wurde erreicht. Durch die hohe Präsenz unsererseits sowie durch die Polizei, war die Stadt wenigstens für einen Abend sicher für alle anderen Deutschen. Muss nun jeden Abend ein Spaziergang organisiert werden, um die nötige Sicherheit in unseren Städten zukünftig zu gewährleisten?

Im Zuge der Spaziergänge soll es laut Presseberichten zu einigen wenigen Auseinandersetzungen mit Ausländern gekommen sein. Die genauen Hintergründe sind noch vollkommen unklar, was die Presse allerdings nicht davon abhielt sofort überregional in dramatisierender Weise darüber zu berichten. Eine Zurückhaltung in der Berichterstattung gibt es eben nur, wenn die Opfer Deutsche und die Täter Ausländer sind. Kein Wunder, dass die meisten Menschen ihre alltäglichen Erfahrungen nicht mehr mit der von den Massenmedien veröffentlichten Meinung in Einklang bringen können.

Tatsächlich gab es wohl kaum eine „Menschenjagd“ auf jeden, der ausländisch aussah, da es ansonsten im überfremdeten Köln wesentlich mehr Opfer gegeben hätte. Zudem sollen sich unter den Spaziergängern selbst Ausländer befunden haben, die sich aber, im Gegensatz zum Silvestermob und vielen anderen, in Deutschland eingegliedert haben.

Insgesamt sprach die Kölner Polizei 199 Platzverweise aus, vier Personen wurden festgenommen, weil sie die willkürlichen Platzverweise nicht befolgten. Ein extrem konsequentes Vorgehen der Polizei, das man gegenüber bekannten ausländischen Kriminellen, die sich regelmäßig in der Umgebung des Hauptbahnhofes aufhalten, schon lange nicht mehr wahrnehmen konnte.

Zumindest hat die Polizei nun angekündigt ihre Präsenz in der Innenstadt deutlich aufstocken. Wohlgemerkt nicht wegen der Ereignisse an Silvester, sondern wegen den angeblich unprovozierten Angriffen auf Ausländer. Der Staat zeigt damit mal wieder ganz deutlich, dass Einheimische für ihn nur noch Menschen zweiter Klasse sind.

Ungeachtet der Begründung haben damit jedoch viele der,überwiegend vollkommen friedlichen Spaziergänger ein Ziel schon mal erreicht: Eine Erhöhung der Polizeipräsenz, um wieder für ein höheres Sicherheitsgefühl bei der deutschen Bevölkerung zu sorgen.

Bildquelle: Rike | pixelio.de

Kommentar verfassen