Köln: Trotz doppelt so viel Polizei fast Vervierfachung der Sexualdelikte an Karneval

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Obwohl die Polizei mit doppelt so vielen Beamten im Einsatz war und es viele Karnevalisten nach Silvester vorgezogen hatten Köln gleich ganz zu meiden, kam es nahezu zu einer Vervierfachung der Sexualstraftaten. Nach Zahlen der Polizei kam es 2015 noch zu 18 Anzeigen, in diesem Jahr hingegen gab es 66.

Während die Polizei diese Tatsache politisch korrekt damit erklären möchte, dass nach der Silvesternacht die Bereitschaft eine Anzeige zu erstatten größer gewesen wäre, machen Berichte zu einzelnen Fällen klar, dass die Asylflut hier wieder eine große Rolle spielte.

So wurde in der Nacht von Weiberfastnacht auf Karnevalsfreitag eine Frau auf brutale Weise vergewaltigt. Ein Mann sprach die Frau zunächst an und schlug sie darauf so heftig, dass sie das Bewusstsein verlor. Als sie wieder aufwachte, fühlte sie, dass sie vergewaltigt worden war. Im Zuge der Ermittlungen wurde ein dringend tatverdächtiger 17-jähriger Asylbewerber festgenommen.

Am Rosenmontag versammelte sich am Friesenplatz eine rund 20-köpfige Gruppe von Nordafrikanern, die Frauen angetanzt und unsittlich berührt haben sollen. Allgemein verlagerten sich diese Gruppen nur vom Hauptbahnhof hin zu weniger kontrollierten Orten, wobei sie immer gut über die Bewegungen der Polizei informiert waren.

Wie der Kölner Polizeipräsident Jürgen Mathies in einem Gespräch mit den Medien erklärte, musste am Karnevalssonntag kurzfristig eine Hundertschaft der Polizei den Vorplatz des Bahnhofes verlassen, die Ersatzhundertschaft traf erst rund 2 Stunden später ein. Sofort nutzten kriminelle Ausländer die Gelegenheit, um dort wieder aufzutauchen und Straftaten zu begehn. Erst nach Eintreffen der Ersatzhundertschaft beruhigte sich die Lage wieder. Nach Aussage des Polizeipräsidenten gab es dadurch „hoch kritische Tage„.

Neben sexuellen Übergriffen kam es auch wieder zu vielen Taschendiebstählen, wobei diese durch das konsequentere Eingreifen der Polizei etwas eingedämmt werden konnten. So wurden beispielsweise am Rosenmontag drei osteurpäische Männer auf frischer Tat ertappt. Sie waren in der Vergangenheit bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten.

Im benachbarten Leverkusen kam es zu mindestens einer größeren Auseinandersetzung zwischen Asylbewerbern und Einheimischen. Bei einer Massenschlägerei, die nach Zeugenaussagen dadurch ausgelöst wurde, dass Asylanten Frauen bedrängten, gab es mehrere Verletzte. Die Polizei nahm dabei einen 27-jährigen Nordafrikaner fest, der eine Frau unsittlich berührt haben soll und einen 36-jährigen Nordafrikaner wegen Körperverletzung.

Bei den ersten Schnellverfahren am Amtsgericht Köln nach den Karnevalstagen wurden unter anderem ein 26-jähriger Rumäne wegen Diebstahls und ein Somalier wegen wiederholter illegaler Einreise verurteilt.

Die Äußerungen des neuen Polizeipräsidenten zeigen dabei deutlich auf, dass nur durch die Verdopplung der Polizeikräfte die Lage unter Kontrolle gehalten werden konnte, obwohl diese Kontrolle wohl wieder einige Male auf der Kippe stand. Jeder, der immer noch behauptet, dass der ungehinderte Zustrom Hunderttausender Fremder die Sicherheitslage in Deutschland nicht massiv verschlechtert hätte, kann nur noch als vollkommener Realitätsverweigerer gesehen werden.

Bildquelle: Thorben Wengert | pixelio.de

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