Köln: Überwältigende Mehrheit der Muslime verweigert sich Anti-Terror-Demonstration

Am vergangenen Samstag, den 17. Juni 2017, sollte in Köln eine große muslimische Demonstration stattfinden. Angekündigt war, dass unter dem Motto „Nicht mit uns“ die angeblich überwältigende Mehrzahl der friedensliebenden Muslime in Deutschland gegen den islamistischen Terror und die Gewalt auf die Straße gehen würden. Gerechnet wurde mit mindestens 10.000 Teilnehmern. Am Ende fand sich im Vergleich dazu ein klägliches Häufchen ein.

Während selbst die Veranstalter und die Linksaußenpresse nur von maximal 3.000 Teilnehmern sprechen, einigte man sich in den Massenmedien auf 1.000 Teilnehmer. Das kritischste und wohl ehrlichste Bild zeichnete die „Kurdische Gemeinde Deutschland“ auf ihrer Internetseite: „Anstatt der großen Zahl, kamen nur 300-500 Personen am Kölner Heumarkt zusammen. […] Nahezu die Hälfte der Demonstrationsteilnehmer waren Nichtmuslime, die leider nur wenige Muslime vorfanden, mit denen sie sich hätten solidarisieren können.

Alleine in Köln leben weit über 100.000 Muslime. Und diese sind normalerweise nicht gerade demonstrationsfaul. Im vergangenen Jahr kamen zu einer Pro-Erdogan-Demonstration rund 40.000 Teilnehmer, um ihre Solidarität mit dem türkischen Präsideten zu bekunden. Offensichtlich haben sie also ganz einfach keine Lust gehabt sich ebenso öffentlichkeitswirksam von Terror und Gewalt zu distanzieren.

Bei den Massenmedien war nun schnelles Umdenken gefragt. Die „Seht ihr, ihr blöden Rechten, die überwältigende Mehrheit der Muslime positioniert sich klar gegen Gewalt gegen „Ungläubige“ und für den Frieden“-Artikel lagen wohl schon fertig in der Schublade und mussten nun wieder zerrissen werden. Stattdessen begann die Suche nach Ausreden. Dabei war natürlich wieder kein Argument zu unterbelichtet.

Nehmen wir nur eines: Weiterhin seien die meisten Opfer von islamischem Terror selbst Muslime. Weil sie also selbst ebenso betroffen sind, haben sie keine Lust dagegen zu demonstrieren? Wo liegt da der Sinn? Nach den Terroranschlägen in Frankreich gingen 1,5 Millionen Franzosen in Paris auf die Straße, um ein deutliches Zeichen zu setzen!

Zudem ist das „Argument“ auch wieder nur eine Halbwahrheit. Unter den Opfern von islamistischen Terroranschlägen in Europa fanden sich so gut wie keine Muslime, unter den Opfern in hauptsächlich muslimischen Ländern natürlich wiederum wesentlich mehr. Dazu muss man wissen, dass sich im Islam verschiedene Glaubensrichtungen bekämpfen, deren radikale Vertreter sich gegenseitig absprechen Muslime zu sein, wodurch der Gegner wiederum als „Ungläubiger“ gilt, weshalb es immer wieder Terrorangriffe von z.B. Sunniten gegen Schiiten oder Alawiten gibt.

Es zeigt sich also auch hier wiederum der gewaltsame Kampf des radikalen Islam gegen jene, die als „Ungläubige“ angesehen werden. Dass sich Muslime gegenseitig abschlachten, weil der andere einer anderen Glaubensrichtung angehört, ist somit nur ein weiteres Warnzeichen für jene, die grundsätzlich als „Ungläubige“ angesehen werden, wie z.B. Christen, Heiden und Atheisten.

Zudem untergräbt dieses Argument aber auch ein anderes beliebtes Argument: Muslime würden sich nur radikalisieren, weil sie von der Mehrheitsgesellschaft ausgegrenzt und diskriminiert werden. Ein großer Teil der Schuld läge somit bei den Einheimischen. „Seltsamerweise“ entwickelten sich die radikalsten Strömungen des Islam jedoch dort, wo Muslime eben jene Mehrheitsgesellschaft stellen.

Die Organisatorin der Demonstration in Köln, Lamya Kaddor, die eine „liberale“ Auslegung des Islam umsetzen möchte und damit zur absoluten Minderheit der Muslime gehört, bewies in ihrem Lebenslauf zudem, dass auch eine solche „liberale“ Unterrichtung nicht vor Terror schützt. Als Lehrerin im nordrhein-westfälischen Schulversuch „Islamkunde in deutscher Sprache“ unterrichtete sie ihre Vorstellungen vom Islam an einer Grund- und einer Hauptschule. Fünf ihrer Schüler schlossen sich der „Lohberger Brigade“ an und zogen für den Dschihad („Heiliger Krieg gegen die Ungläubigen“) nach Syrien.

Gerade die nach Westeuropa eingewanderten Muslime haben es sich in einer Opferhaltung bequem gemacht. Während sie sich der Integration immer umfassender verweigern und überproportional oft als Bildungsversager und Straftäter auffallen, schieben sie die komplette Schuld für ihr Versagen auf die einheimischen „Ungläubigen“. Daher werden Terroranschläge von einer großen Zahl, oft heimlich, inzwischen sogar immer öfter ganz offen, beklatscht. Ihr Fernbleiben bei dieser Demonstration überrascht somit kaum. Dass man sich noch nicht mal mehr genötigt sieht wenigstens nach außen gegen diesen Terror zu protestieren, zeigt die weitere Radikalisierung innerhalb der muslimischen Parallelgesellschaften.

Für Westeuropa kann die Devise daher nur lauten: Sofortige Rückführung aller Muslime, die uns und unsere Werte ablehnen. In der Außenpolitik muss die Devise lauten: Unterstützung von Staatsmännern, wie Baschar al-Assad, die in ihrem Land ebenso gegen ausländische Terroristen kämpfen, statt Unterstützung von islamistischen Terroristen, wenn sie den außenpolitischen Vorstellungen der USA und Israels hilfreich sind.

 Bildquelle: Gerd Altmann/ pixelio.de

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