Köln/Erftstadt: Weitere Razzia gegen italienische Mafia

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Erst im September gab es eine NRW-weite Razzia gegen die italienische Mafia, bei der es um banden- und gewerbsmäßigen Betrug ging und es auch zu Durchsuchungen im Rhein-Erft-Kreis kam (wir berichteten), nun schlug die Polizei erneut zu. 165 Polizisten durchsuchten unter Leitung der Polizei Köln 27 Privatwohnungen und Gastronomiebetriebe in Köln, Bonn, Erftstadt, Gummersbach, Bergisch-Gladbach und in der österreichischen Hauptstadt Wien.

Dieses Mal richteten sich die Ermittlungen gegen 19 Personen, denen Waffen- und Drogenhandel vorgeworfen wird. Dass zu den Vorwürfen auch die Verabredung zu Verbrechen nach dem Kriegswaffenkontrollgesetz gehört, zeigt auf, dass es sich um hochkriminelle Aktivitäten handelt.

Zwei Beschuldigte wurden durch Spezialeinheiten festgenommen und in Untersuchungshaft verbracht. Während man bei der letzten Razzia noch offen von einer italienischen Tätergruppe sprach, wurde der Berichterstatter wohl nun einer weiteren Schulung in “Politischer Korrektheit” unterzogen. Der geübte BRD-Bewohner liest allerdings zwischen den Zeilen und kann sich aus dem Namen der Ermittlungsgruppe “Fiore”, dem italienischen Wort für Blüte oder im übertragenen Sinne auch Elite, die Herkunft dieser mafiösen Strukturen erschließen.

Bildquelle: Thorben Wengert | pixelio.de

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