Ministerpräsidentin Kraft meldet aus dem Elfenbeinturm: Willkommenskultur ist ungebrochen!

Wenn Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) sich zu Wort meldet, hat man oft das Gefühl, dass sie den Kontakt zur Lebenswirklichkeit in „ihrem“ Bundesland schon lange verloren hat. Und so mögen ihre Aussagen beim Neujahrsempfang der SPD-Landtagsfraktion wohl auch höchstens dem ein oder anderen, ebenso der Realität entflohenen, SPD-Genossen gefallen haben, andere dürfte eher ungläubig mit dem Kopf geschüttelt haben.

So fängt auch der WDR-Bericht über ihre Rede mit einem Knaller an: „Die Willkommenskultur für Flüchtlinge ist in NRW aus Sicht von Ministerpräsidentin Kraft (SPD) weiterhin ungebrochen. Wer behaupte, dass das Engagement für Asylbewerber in den letzten Monaten nachgelassen habe, beschreibe nicht die Wirklichkeit, sagte Kraft am Samstag (28.01.2017) in Duisburg auf dem Neujahrsempfang der SPD-Landtagsfraktion.

Tatsächlich ist die „Willkommenskultur“ nach den harten Einschlägen der Realität nahezu zusammengebrochen. Claus-Ulrich Prölß vom „Flüchtlingsrat“ beklagte Ende 2016: „Wir bekommen keine neuen Ehrenamtler. Auf unserer Warteliste hatten wir damals 300 Interessierte. Jetzt steht da niemand mehr.“ Solche Berichte bekommt man von allen Organisationen zu hören, die illegale Zuwanderer zu „Flüchtlingen“ verklären und sie unterstützen wollen. Nur Hannelore Kraft hat in ihrem Elfenbeinturm nichts davon gehört.

Andere Vorfälle hat sie offensichtlich vollkommen verdrängt. So sagte sie in ihrer Rede: „Wir nehmen die Menschen in den Arm, statt sie auszugrenzen.“ Die Ratschläge nach der Kölner Silvesternacht besser eine Armlänge Abstand zu halten vergisst sie dabei wohl ebenso, wie unzählige ausländische „Antänzer“, die sich in NRW herumtreiben und nur auf eine solche Umarmung warten, um sich die Wertsachen der anderen Person anzueignen. Vielleicht hätte sie die Silvesternacht beispielsweise in Münster verbringen sollen, wo arabische und nordafrikanische Gruppen herumzogen und nach eben dieser Vorgehensweise reiche Beute machten.

Auch ansonsten erging sie sich hauptsächlich in hohlen Phrasen, die keinerlei Sinn ergeben, wenn man sie hinterfragt, wie beispielsweise: „Wir trennen nicht nach Herkunft, Religion oder Aussehen – für uns sind alle, die sich an Recht und Gesetz halten, Nordrhein-Westfalen.“ Mal ganz abgesehen davon, dass sich wohl niemand freiwillig als „Nordrhein-Westfale“ bezeichnet, sondern wenn dann Bezeichnungen wie Rheinländer oder Westfale gebräuchlich sind, hat sie damit quasi wieder die ganze Welt eingemeindet, da die Herkunft für sie ja keine Rolle spielt.

Wenn sich Martin aus Köln immer noch lieber als fröhlichen Rheinländer bezeichnet, dann kann sich nun zumindest Ranjid aus Kalkutta als stolzer Nordrhein-Westfale sehen. Man muss wohl aufpassen, dass Frau Kraft nicht demnächst ausländischen Touristen in Deutschland hinterherrennt, um sie zu umarmen und ihnen einen deutschen Pass zu überreichen, weil irgendwie ja jeder für sie Nordrhein-Westfale ist, solange er nur keine Straftaten begeht.

Ansonsten redet Hannelore Kraft auch gerne von Solidarität. Als sich im letzten Jahr in NRW eine Hochwasserkatastrophe ereignete, lehnte sie allerdings solidarische Hilfe für die Hochwasseropfer konsequent ab (wir berichteten).

Die Ministerpräsidentin Nordrhein-Westfalens hat ganz offensichtlich jeden Kontakt zur Realität verloren. Wir empfehlen ihr dringend ab und zu mal wieder etwas anderes zu lesen, als irgendein SPD-Blättchen, in dem die rosarote Multi-Kulti-Welt immer noch wunderbar funktioniert und eine beliebige Zeitung aufzuschlagen. In der FAZ hätte sie Anfang Januar beispielsweise einen Artikel finden können, der die Zustände in NRW deutlich realistischer und daher auch deutlich düsterer zeichnet: „Nirgendwo verüben vorwiegend aus Osteuropa stammende Banden so viele Wohnungseinbrüche wie in Nordrhein-Westfalen, nirgendwo gibt es so viele dschihadistische Salafisten wie an Rhein und Ruhr, nirgendwo machen alleinreisende junge Migranten aus den Maghreb-Staaten so viele Probleme wie im bevölkerungsreichsten Bundesland, nirgendwo wird so regelmäßig über „No-go-areas“ diskutiert wie in Nordrhein-Westfalen.

Das ist das NRW in dem der normale Bürger leben muss. Hannelore Kraft gehört endlich abgewählt, damit sie sich zu ihrem eigenen Wohl endlich ganz in ihren Elfenbeinturm zurückziehen kann, bevor sie irgendwann doch noch einmal auf die böse Realität trifft. Dann könnten endlich Personen übernehmen, welche in der Lage sind Probleme zu erkennen, was die erste Voraussetzung dafür ist sie letztendlich auch zu lösen.

Bildquelle: Wikipedia | Plumpaquatsch

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