Mosbach-Treffen am 5./6. April 2014

ursula-haverbeck[1]

Dieses Jahr fand im Herzen Thüringens ein politisches Treffen statt. Ziel des zweitägigen Treffens war die politische Erörterung verschiedener aktueller Themen, besonders die Lage der Ukraine und die Bedeutung für Europa.

Die Veranstaltung begann mit dem Vortrag von drei Aktivisten unseres Kreisverbandes, die ein Interview der „Telepolis“ mit dem Richter am Bundesverwaltungsgericht, Dr. Dieter Deiseroth, zum Thema „ Deutschlands Souveränität“ am Beispiel der NSA-Affäre, präsentierten.

Weiter ging es mit einer chronologischen Darstellung der Geschehnisse in der Ukraine von Dr. Rigolf Hennig. Ergänzt wurde diese Darstellung durch eine äußerst interessante Beleuchtung aus russischer Sicht. Dadurch erschienen die Ereignisse gleich noch viel bedeutsamer als sie es bisher taten. Als Fazit der Referate kann gezogen werden, das sie selben Kriegstreiber wie eh und je auch diesen Konflikt ersonnen haben.

Am Ende des ersten Tages gab es noch eine interessante Vorstellung der Rechtslage hinsichtlich des pauschalen Einzugs von Rundfunk- und Fernsehgebühren. Es folgten weitergehende politische Diskussionen aller Art.

Am Morgen des Sonntags durften wir zu Beginn den Klängen Ragnaröks aus der Edda lauschen.
Darauf folgend referierte Ursula Haverbeck über das Werk Platons „ Der Staat“ und setzte es in einen aktuellen Bezug zum modernen Staatswesen. Es war äußerst interessant zu erfahren wie schon etwa 400 vor Christus die Denker unsere heutigen Probleme zu erahnen wussten.

Zum Schluss sei gesagt, das dieses Wochenende ein weiterer Schritt auf dem Felde dieses Krieges des Geistes ist. Denn unseren heutigen Kampf führen wir nicht mit Bajonetten und Patronen sondern mit Gedanken und Worten.

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