Pulheim: 1. Inklusionstag der Stadt Pulheim

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Am 16.03.2013 fand im Geschwister-Scholl-Gymnasium der 1. Inklusionstag der Stadt Pulheim statt. Bei der Inklusion geht es in der momentan politischen Debatte darum, Kinder, die geistig oder körperlich behindert sind, in Regelschulen unterzubringen, anstatt sie an speziell für sie geeigneten Förderschulen zu unterrichten.

Der Inklusionstag stand lustigerweise unter dem Motto „Vielfalt im Bildungsbereich leben und gestalten“. Lustigerweise, weil eben die Abschaffung dieser Vielfalt im Bildungsbereich das Ziel dieser Ideologen ist. Stattdessen wollen sie eine Einheitsschule, in der keinerlei Rücksicht auf persönliche Begabungen und Beeinträchtigungen, wie Behinderungen, genommen wird.

Ebenso wie in der allgemeinen Gesellschaft, in der uns die Auslöschung aller Kulturen und Völker zur Schaffung eines angeblich multikulturellen, in Wahrheit jedoch kulturlosen Einheitsmenschen als Vielfalt verkauft wird, wird auch hier dieses Wort missbraucht.

Vor einigen Monaten haben wir bereits einen ausführlichen Artikel zum Thema Inklusion veröffentlicht (hier lesen), der aufzeigt, dass diese keineswegs zu mehr Gerechtigkeit führt, sondern lediglich zu Chaos und starkem Absinken des Bildungsniveaus. Sie ist sowohl zum Nachteil der nicht behinderten, als auch der behinderten Kinder.

In Anbetracht dessen ist es kein Wunder, dass sich auch dieses Mal wieder Bürgermeister Frank Keppeler (CDU) und Schuldezernent Florian Herpel (SPD) stark für dieses Vorhaben einsetzen. Beide waren bereits führende Befürworter der stark umstrittenen Sekundarschule, die durch den Widerstand der Schüler, Eltern und Lehrer scheiterte (wir berichteten). Wenn man sich schon auf einem Irrweg befindet, dann wenigstens immer ganz vorne, scheint das Motto der beiden Politiker zu sein.

Unserer Meinung nach muss diesem Irrsinn endlich ein Ende gesetzt werden! Die Politiker der etablierten Parteien zeigen immer wieder, dass sie ihren Kurs nicht korrigieren werden. So wollen CDU und FDP beispielsweise, trotz des großen Widerstandes aus der Bevölkerung und des grandiosen Scheiterns im ersten Anlauf, weiterhin die Sekundarschule durchsetzen.

Eine wirkliche Änderung ist somit nur möglich, wenn diese Parteien endlich aus dem Rat verschwinden!

Bildquelle: Dieter Schütz | pixelio.de

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