Rechtsschulung und Vorstellung der „N.S. Heute“

Am vergangenen Samstag (22. Juli) durften wir Sascha Krolzig bei uns begrüßen. Der Diplom-Jurist führte eine Rechtsschulung durch und stellte im Anschluss das Zeitschriftenprojekt „N.S. Heute“ vor. Sein Fachwissen zum deutschen Recht beschränkt sich dabei nicht nur auf die gelehrte Theorie, sondern geht auch auf viele eigene Erlebnisse staatlicher Repression zurück. Aktuell wird ihm der Zugang zum Rechtsreferendariat verweigert und somit der Abschluss seines Studiums mit dem zweiten Staatsexamen, wogegen er bereits rechtlich vorgeht.

Der immer wieder durch praktische Beispiele aufgelockerte Vortrag behandelte die unterschiedlichsten Themen, welche für nationale Aktivisten von Bedeutung sind. Neben dem allgemeinen Verhalten gegenüber Polizei und Staatsanwaltschaft, ging es beispielsweise um das richtige Verhalten bei Hausdurchsuchungen, sowie um die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Teilnahme an unterschiedlichsten Veranstaltungen. Bezeichnenderweise konnten dabei nicht nur der Referent, sondern auch verschiedene Teilnehmer von klar rechtswidrigem Verhalten durch Staatsbedienstete berichten. „Fortsetzungsfeststellungsklage“ hieß daher hier das etwas sperrige Zauberwort.

Nach einer kurzen Pause zur Stärkung mit Getränken und Gegrilltem, folgte der zweite Teil mit der Vorstellung der Zeitschrift „N.S. Heute“. Dieses Magazin ist nicht nur äußerst lesenswert, sondern auch ein schönes Beispiel dafür wie man mit staatlicher Repression umgehen sollte. Anstatt sich von der verweigerten Zulassung zum Rechtsreferendariat unterkriegen zu lassen, nutzte Sascha Krolzig die Zeit, um ein schon lange angedachtes Projekt umzusetzen: Eine Zeitschrift von der Bewegung für die Bewegung. Mit einer kleinen Gruppe motivierter Mitstreiter ist ein interessantes Projekt entstanden.

Neben Reportagen, wie etwa zum „Nazikiez Dorstfeld“, finden sich selbstverständlich auch Beiträge zur politischen Theorie und Berichte zu Veranstaltungen, sowohl aktuellen, als auch herausragenden Aktionen aus der Vergangenheit. Doch auch andere Aspekte, wie etwa eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung im Sinne unserer Weltanschauung, kommen nicht zu kurz. Inzwischen ist bereits die 3. Ausgabe erschienen. Weitere Informationen können auf der Internetseite nsheute.com gefunden werden. Wir können nur jedem die Bestellung eines Heftes empfehlen, Abonnenten werden natürlich noch lieber gesehen.

Im Anschluss ließ man den Tag gemeinsam bei einigen kalten Getränken und heißen Diskussionen ausklingen. Jeder dürfte wieder etwas mehr Wissen mitgenommen haben, das ihm im täglichen Kampf für unser Land weiterhilft.

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