REK: Ausländerbande verursacht durch EC-Karten-Betrug großen Schaden

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Mehrere Hunderttausend Euro hat eine ausländische Bande durch EC-Karten-Betrug erbeutet. Die Haupttäter stammen alle aus Jimbolia, einer Stadt im Westen Rumäniens, über ihre genaue ethnische Herkunft wird leider nicht berichtet.

Die Bandenmitglieder brachten Landsleute in Städte wie Brühl, Pulheim oder Grevenbroich, meldeten sie dort beim Einwohnermeldeamt an und eröffneten Konten bei verschiedenen Banken. Daraufhin wurden sie beauftragt möglichst viele hochwertige Gegenstände in Läden im Umkreis zu kaufen. Bezahlt wurde vorgeblich per Lastschriftverfahren, in Wirklichkeit natürlich gar nicht, bis die Banken die Karten irgendwann sperren ließen.

Die Waren erhielten dann die Bandenmitglieder, ihre Landsleute erhielten einen kleinen Lohn und wurden wieder in die Heimat geschickt, wo sie nicht weiter belangt werden können. Ungefähr 120 Personen sollen sie zu diesem Zweck ins Land gebracht haben, die rund 1800 Einkäufe erledigten.

Laut eines Zeitungsberichtes sollen die Haupttäter, ein Vater und seine drei Töchter, bereits verurteilt worden sein; die Strafen werden wohlweislich nicht erwähnt. Momentan steht der Fahrer der Gruppe vor Gericht. Er hatte die Menschen von Rumänien nach Deutschland und wieder zurück gebracht. Vor Gericht gab er an, es nur des Geldes wegen gemacht zu haben. Ob selbst das inzwischen ein mildernder Grund bei ausländischen Straftätern ist, wird man sehen.

Festzuhalten bleibt, dass auch diese Taten nur möglich waren, weil Rumänien Mitglied der Europäischen Union ist. Der Fahrer brachte nach eigenen Angaben pro Fahrt bis zu 18 Personen mit. Wenn für Rumänien weiter eine Visumpflicht gelten würde, wäre das wohl kaum möglich gewesen.

Vor genau solchen Zuständen hatten nationale Gruppen gerade im Zuge der EU-Osterweiterung oft genug gewarnt. Sie wurden dafür als Rechtsextremisten, Ausländer- und Europafeinde diffamiert, die keine Ahnung hätten. Die Realität hat bewiesen, dass alle Warnungen berechtigt waren.

Ab dem 1. Januar 2014 gilt die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit innerhalb der EU auch für Rumänien und Bulgarien. Dann kann man von dort noch ungehinderter nach Deutschland ziehen. Bereits jetzt haben deutsche Gerichte entschieden, dass allen EU-Bürgern die gleichen Sozialleistungen zustehen, wie einem Deutschen. Die Situation wird also noch wesentlich dramatischer werden.

Bildquelle: Thorben Wengert | pixelio.de

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