REK: Immer größere Teile der Bevölkerung überschuldet

Vor kurzem veröffentliche die „Creditreform“ ihren „SchuldnerAtlas 2017“. Laut diesem ist die Zahl der überschuldeten Personen im Rhein-Erft-Kreis in den vergangenen Jahren weiter angestiegen. Als überschuldet gelten Personen, bei denen die zu leistenden Gesamtausgaben über längere Zeit höher sind als die Einnahmen.

Der Rhein-Erft-Kreis hat dabei mit einem Anteil von 11,4 Prozent die zweithöchste Schuldnerquote in der Metropolregion Köln/Bonn, was 43.980 Personen entspricht. Deutlich heißt es: „In sämtlichen Gemeinden und Postleitzahlbezirken des Rhein-Erft-Kreises ist die Schuldnerquote im Sechsjahresvergleich gestiegen. Besonders deutlich fiel der Zuwachs in 50127 Bergheim mit einem Plus von 2,74 Prozentpunkten aus, auch in 50171 Kerpen und Bedburg nahm die Schuldnerquote mit 1,89 beziehungsweise 1,38 Prozentpunkten klar zu.

Am schlimmsten sieht die Situation im Postleitzahlenbezirk 50127 Bergheim aus, wo 19,5% der Bevölkerung überschuldet sind, also nahezu jeder fünfte. Neben arbeitnehmerunfreundlichen Gesetzesänderungen, die Hungerlöhne begünstigen, trägt dazu besonders die grassierende Wohnungsnot bei, welche zu steigenden Mieten führt, die sich viele Menschen kaum noch leisten können. Laut Angaben der NRW-Bank ist der Bestand an mietpreisgebundenen Wohnungen deutlich gesunken. Während es vor 20 Jahren im Rhein-Erft-Kreis noch 14.000 entsprechende Wohnungen gab, ist deren Zahl inzwischen unter 10.000 gesunken. Die Politik hat dabei nicht nur die Errichtung von Sozialwohnungen vernachlässigt, sondern durch die illegale Zuwanderung im Rahmen der Asylkrise die Situation auf dem Wohnungsmarkt dramatisch verschärft.

Angesichts dieser Entwicklungen ist es kaum verwunderlich, dass die Zahl der Wohnungslosen in Deutschland stark auf rund 422.000 Personen gestiegen ist. Hinzu kommen rund 436.000 anerkannte Asylbewerber, die aktuell noch in Gemeinschaftsunterkünften leben und die ebenfalls auf den hart umkämpften Wohnungsmarkt strömen.

Während die Politiker der etablierten Parteien vorgeben, dass wir im Alleingang die Probleme der ganzen Welt lösen könnten und dafür scheinbar unbegrenzte Mittel zur Verfügung stehen, sinkt das Lebensniveau der Deutschen immer weiter, ohne dass etwas dagegen unternommen wird. Deutsche haben für diese Parteien keinerlei Priorität. Es wird Zeit, dass sich das Volk endlich von diesen Parteien abwendet, die sie im Regen stehen lassen und sich denen zuwendet, die zuerst an das eigene Volk denken.

Bildquelle: Thorben Wengert | pixelio.de

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