REK: SPD nominiert Direktkandidaten und ruft Martin Schulz zum Kanzlerkandidaten aus

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Wir wollen die Sachinformation über den Direktkandidaten so kurz halten, wie es die SPD in ihrem eigenen Artikel macht: 94,85 Prozent der Anwesenden stimmten für Dierk Timm, der damit zur nächsten Bundestagswahl im Wahlkreis Rhein-Erft-Kreis I für die SPD antritt. Dieser hatte sich als Gastredner den Präsidenten des Europäischen Parlaments Martin Schulz eingeladen.

Der „Einmarsch“ von Schulz glich laut SPD-Bericht einem „Triumpfmarsch”[sic!]. Timm rief ihn, in seiner wohl recht blassen Rede da selbst die SPD dieser nur wenige Worte widmet, später zum Kanzlerkandidaten aus.

Martin Schulz sonderte in seiner „umjubelten Rede” nur Gemeinplätze und offensichtliche Lügen ab, die Begeisterung der SPD Rhein-Erft sagt wohl mehr über den dortigen Realitätsverlust, als über seine Rednerqualitäten aus.

So behauptete er, dass die SPD die „DNA der Demokratie in den Adern” trage. Eher undemokratische Teile der Parteigeschichte, wie die USPD, die nach dem Ersten Weltkrieg eine bolschewistische Machtergreifung in Deutschland mithilfe einer Revolution durchsetzen wollte oder die Bildung der SED, die über Jahrzehnte einen großen Teil des deutschen Volkes unterdrückte, aus SPD und KPD “vergaß” er dabei wohl. Auch dass Frank-Walter Steinmeier, Außenminister der Bundesrepublik Deutschland und SPD-Mitglied, sich nach der demokratischen Wahl Donald Trumps zum amerikanischen Präsidenten nicht dazu durchringen konnte ihm zu gratulieren, wie es dem Standardprotokoll entspricht, spricht nicht gerade für eine hohe Akzeptanz der Demokratie, wenn diese mal nicht nach den eigenen Wünschen verläuft.

Auch dass Martin Schulz die SPD weiterhin für die Partei der sozialen Gerechtigkeit hält, spricht eher für Realitätsverlust. So fasst er zwar richtig zusammen: „Das Gefühl der Ungerechtigkeit frisst sich in den Alltag der Menschen, die hart arbeiten und sich an die Regeln halten.” Dass die SPD daran mit ihrer “Agenda 2010” maßgeblich mitschuldig ist, die uns neben den Hartz 4 Reformen unter anderem auch einen massiv ausgebauten Leiharbeitssektor gebracht und die Altersarmut verschärft hat, „vergaß“ er auch bei dieser Aussage.

Dass Martin Schulz bei seiner Politik nicht an das deutsche Volk denkt, gab er bereits unumwunden zu. Gegenüber der israelischen Tageszeitung Haaretz erklärte er: „Für mich existiert das neue Deutschland nur, um die Existenz des Staates Israel und des jüdischen Volkes sicherzustellen.” (Im Original auf Englisch: „For me, the new Germany exists only in order to ensure the existence of the State of Israel and the Jewish people.”) Ein Zitat, das sich übrigens bezeichnenderweise in der englischen Ausgabe der Wikipedia wiederfindet, in der deutschen jedoch nicht.

Unserer Meinung nach sagt die Wahl dieses Mannes als umjubelten Gastredner und Kanzlerkandidaten alles über Dierk Timm und die SPD Rhein-Erft aus, was es zu sagen gibt. Die SPD hat abgewirtschaftet. Es ist Zeit für Parteien, deren Politik am Wohl des eigenen Volkes orientiert ist!

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