REK: Steigende Asylbewerberzahlen sorgen für Probleme im Kreis

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Regelmäßig berichten wir über die Probleme, die der zunehmende Asylantenansturm auf Deutschland auslöst, wobei es sich bei den Asylanten hauptsächlich um Wirtschaftsflüchtlinge handelt. Von diesen Problemen bleibt natürlich auch der Rhein-Erft-Kreis nicht verschont.

So berichteten wir erst vor kurzem über Platzprobleme in Kerpen und Bergheim, wobei diese Probleme in Kerpen durch die Errichtung weiterer Unterbringungsmöglichkeiten und in Bergheim durch die „dezentrale Unterbringung“ von Asylbewerbern, also die Unterbringung in Privatwohnungen, gelöst werden sollen.

Wie erwartet kommt das gleiche Problem auch auf andere Städte im Kreis zu. So berichtete die Lokalpresse, dass sowohl in Hürth, als auch in Bedburg weitere Unterkünfte benötigt werden, da die vorhandenen bald völlig ausgelastet sind.

So sollen in Hürth nun mehrere städtische Häuser für Asylanten hergerichtet werden. Konkret geht es um Objekte in Fischenich an der Straße „Am Bruch“ und an der Schmittenstraße, ein Haus an der Luxemburger Straße in Hermülheim und ein Haus an der Matthiasstraße in Alt-Hürth. 26.000 Euro lässt sich die Stadt eine komplette Neueinrichtung an diesen Orten kosten, wobei man leider davon ausgehen kann, dass das noch der kleinste Kostenpunkt ist, der auf die Stadt zukommt.

Alleine die Verpflegung für die 95 erwarteten Asylbewerber wird wohl monatlich ein Vielfaches davon kosten, dazu kommen viele weitere Punkte, wie beispielsweise die medizinische Versorgung. Obwohl die Stadt laut eigenen Angaben bisher 130 Asylbewerber beherbergt, erwartet man, dass die 95 neuen Plätze lediglich bis August 2014 reichen werden, bis zum Ende des Jahres 2014 geht man also offensichtlich von einer Verdopplung der Zahl der Asylanten aus.

Bürgermeister Walther Boecker (SPD) zeigt derweil tiefes Verständnis für die Asylanten. „Sie alle sind sicherlich nicht glücklich darüber, dass sie und unter welchen Umständen sie ihre Heimat verlassen müssen. Sie brauchen eine sichere Unterkunft.“ Dass es sich bei einem Großteil der Asylbewerber um reine Wirtschaftsflüchtlinge handelt, spielt für ihn offensichtlich keine Rolle.

Diese haben ihre Heimat verlassen, obwohl sie wissen, dass ihr Asylantrag hier abgelehnt werden wird, da die Sehnsucht nach den guten deutschen Sozialsystemen momentan noch kein Grund für die Bewilligung eines Antrags ist. Eine kostenlose Unterkunft, inklusive Verpflegung und Geldleistungen, sorgen sicherlich nicht dafür, dass der Strom dieser Menschen abreißen wird, die einzig unsere Sozialsysteme belasten, obwohl ihnen in ihrer Heimat keine Verfolgung droht.

In Bedburg ergibt sich genau das gleiche Bild. Auch hier handelt es sich hauptsächlich um Wirtschaftsflüchtlinge, besonders aus Osteuropa, wobei die Stadt davon ausgeht, dass ihre Zahl auch in den nächsten Jahren weiter „deutlich“ zunehmen wird.

Besonders im Blickfeld steht dabei die ehemalige Schule in Lipp. Weitere Räume gibt es aber auf der Pannengasse in Königshoven, in Rath, an der Butterstraße in Grottenherten und in Kirchtroisdorf.

Um die Nutzung der Schule in Lipp hatte es schon seit längerem Auseinandersetzungen gegeben. Während sie früher von verschiedenen örtlichen Vereinen genutzt wurde, ist dies inzwischen nicht mehr der Fall, da die Unterhaltung der Stadt zu teuer wurde. Für die ankommenden Asylanten ist nun aber wohl ausreichend Geld vorhanden. Welche Prioritäten die Überfremdungspolitiker der etablierten Parteien setzen, tritt auch hier wieder klar hervor.

Wir stellen uns ganz klar gegen den weiteren ungehinderten Zuzug von Menschen aus aller Herren Länder! Reine Wirtschaftsflüchtlinge müssen sofort wieder abgeschoben werden! Die deutschen Sozialsysteme sind nicht der Selbstbedienungsladen der ganzen Welt und wenn wir dieses Verhalten weiter dulden, werden sie bald vollends zusammenbrechen.

Bildquelle: Gerd Altmann | pixelio.de

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