REK: Zahl der Einbrüche verdoppelt sich fast

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Im ersten Halbjahr 2015 hat sich die Zahl der Einbrüche im Rhein-Erft-Kreis fast verdoppelt, sie stieg von 685 im Vorjahr auf 1175. Die Aufklärungsquote sank hingegen auf 14%. Besonders mobile ausländische Banden sorgen für diesen Anstieg und werden zugleich nur selten gefasst.

Offene Grenzen und durchgehender Personalabbau bei der Polizei machen Deutschland für diese Banden zu einem beliebten Ziel. Bei einem der seltenen Fälle, wo die Polizei die Herkunft des Täters noch klar benannte, konnte ein Einbrecher in Bergheim festgenommen werden, da eine aufmerksame Nachbarin den Einbruch bemerkte. Der 18-jährige stammte aus Serbien und hatte keinen Wohnsitz in Deutschland. Er konnte nur mithilfe eines Dolmetschers vernommen werden.

Momentan sucht die Polizei in Elsdorf mit Phantombildern nach zwei Einbrechern, die von den Bewohnern während ihres Einbruches überrascht wurden. Als der Wohnungsbesitzer einen der beiden aufhalten wollte, riss dieser ihn zu Boden und trat danach auf ihn ein. Der „Treter“ war 18 bis 25 Jahre alt, 170 – 175 Zentmieter groß und schlank. Er hatte einen dünnen Oberlippenbart und kurze, schwarze, gegelte Haare.

Bereits im Jahr 2014 lag der Anteil der Tatverdächtigen ohne deutschen Pass bei Wohnungseinbrüchen bei 42,6%, eingebürgerte Ausländer werden statistisch nicht erfasst. Auch in diesem Jahr kann mit einem weiteren Anstieg gerechnet werden, obwohl die Dunkelziffer noch wesentlich höher liegen dürfte, da Einbrüche von mobilen ausländischen Banden, die nach der Tat oft das Land wieder verlassen, naturgemäß seltener zu einem Ermittlungserfolg führen.

Wir fordern die Wiedereinführung von Grenzkontrollen und eine Aufstockung der Polizeikräfte, um der massiven Ausländerkriminalität entgegenzutreten!

Bildquelle: Igelsböck Markus – .IM | pixelio.de

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