Rheinwiesenlager – Aufruf zum Gedenkmarsch am 23. November in Remagen

KleberA7web

Als die Wehrmacht am 8.Mai 1945 kapitulierte, wurde davon ausgegangen dass auch der Gegner den treuen und tapferen deutschen Soldaten seine Achtung nicht verwehren würde. Wie falsch man mit dieser Annahme lag spürten vor allem die über 3 Millionen Deutschen, die in den Rheinwiesenlagern gefangen gehalten wurden. Eine Millionen deutsche Soldaten, aber auch Feuerwehrleute und Polizisten, ließen ihr Leben in diesen.

Diese alliierten Gefangenenlager verliefen, wie der Name verrät, an den Ufern des Rheins, von Heilbronn über die Südpfalz und den Mittelrhein, in der nördlichen Pfalz, bis Büderich am Niederrhein.

Schon 1943 beschlossen die Amerikaner, dass im Falle eines Sieges über die Deutschen die Soldaten nicht gemäß der Genfer Konvention, sondern als sogenannte „Disarmed enemy forces“ (zu deutsch: „unbewaffnete feindliche Streitkräfte“) behandelt werden sollten, um ihnen das
Kriegsrecht, und somit eine angemessene Behandlung zu verwehren. Dies hatte zur Folge, dass in den Lagern furchtbare Zustände herrschten. Die Lager waren geprägt von Überfüllung und Nahrungsmangel, keinerlei vernünftige sanitäre Einrichtungen oder Unterkünfte standen in den vollkommen überfüllten Lagern zur Verfügung.

Besonders schlimm waren die Zustände in dem Lager „Goldene Meile“ in Remagen. Das Lager, welches ursprünglich für 20.000 Gefangene Platz bot, war mit teils 168.000 Gefangenen maßlos überfüllt. Insgesamt durchliefen ungefähr 300.000 Gefangene das Lager. Die Zustände
waren erbärmlich.

Durch die linksrheinische Errichtung wurde eine Flucht durch den Rhein fast unmöglich. Jegliche Fluchtversuche wurden mit dem Tode bestraft. Nahrung, Hygieneartikel oder vernünftige Kleidung waren kaum vorhanden, da die Ausrüstung der Soldaten, die sie bei der Gefangennahme bei sich trugen, eingezogen wurde.

Von der grünen Wiese am Rhein war nach einigen Tagen schon nichts mehr zu sehen und somit mussten die Gefangenen im Schlamm in Erdlöchern hausen, die sie sich selbst gegraben hatten. Viele Gefangene wurden lebendig begraben, weil ihre Erdlöcher einstürzten. Auch war es Ortsansässigen streng verboten, den Menschen in den Lagern Nahrungsmittel oder sonstige Dinge zu bringen. Die sanitären Einrichtungen beschränkten sich auf Erdlöcher mit einem sogenannten“Donnerbalken“, welcher zur Todesfalle für vollkommen entkräftete Soldaten wurde.

Gleichzeitig waren die Soldaten Opfer von ständigen Drangsalierungen alliierter Soldaten,
besonders ehemalige Waffen-SS Mitglieder hatten hierunter zu leiden. Die Sterberate lag in einigen Lagern bisweilen bei 1000 Menschen pro Tag.

In der heutigen Zeit wird dieses Verbrechen entweder verschwiegen oder durch sehr stark heruntergerechnete Opferzahlen von 5.000-10.000 verharmlost. Als anständige Deutsche können wir diese dreisten Lügen selbstverständlich nicht hinnehmen. Deshalb Gedenken alljährlich viele Deutsche den Opfern der Rheinwiesenlager in Remagen.

Komm auch Du am 23.November zum Gedenkmarsch in Remagen, um die Lüge aufzudecken, der Opfer zu gedenken und das Bild der reinen „Befreier“ zu zerstören!

Mehr Informationen zu den Hintergründen und der Veranstaltung unter Rheinwiesenlager.info

Kommentar verfassen