Rückblick auf den Wahlkampf und die Wahl

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Bei den gestrigen Wahlen gaben uns 2.288 Wähler in NRW ihre Stimme, womit wir einen Stimmenanteil von 0,024% erreichten.

Zunächst einmal möchten wir uns bei allen Wählern und natürlich auch bei all unseren Mitgliedern und Helfern bedanken. Enttäuschung kommt nicht auf, da das Ziel dieser Wahlteilnahme nicht darin lag möglichst viele Stimmen zu erhalten. Viel eher ging es darum unseren Status als Partei zu stärken und unseren Bekanntheitsgrad zu erhöhen. Beides ist uns gelungen.

Höhere Ziele wären unrealistisch gewesen, schon alleine weil wir nur in einem Bundesland angetreten sind. Doch durch unsere Wahlteilnahme standen uns Möglichkeiten offen, die uns eine große Außenwirkung verschafft haben. Neben einem Wahlwerbefilm, den Millionen Menschen wahrgenommen haben, zählen dazu auch Lautsprecherfahrten und Plakatierungen.

Natürlich wurde unsere Meinung und unser Protest auch auf die Straße getragen. Während es in Hamm, Dortmund und Wuppertal Wahlkampfdemonstrationen gab, setzten wir auf Infostände, wobei wir in Pulheim, Bedburg und Frechen auf der Straße standen. Auch die Wahlkampfauftritte von Politikern der etablierten Parteien, wie Guido Westerwelle (FDP) und Volker Beck (Grüne) nutzten wir, um den anwesenden Menschen eine vernünftige Alternative aufzuzeigen.

Bei der direkten Konfrontation zeigten die Etablierten ihre Argumentationslosigkeit. Diese versuchten sie dann später mit Lügen zu vertuschen, wobei ihnen die Medien tapfer zur Seite standen.

So waren wir bei unserem Infostand in Frechen die Ersten, die kamen und standen noch dort, als die etablierten Parteien wieder einpackten, wie es auch Fotos auf unserer Facebook-Seite beweisen. Nur im Kölner Stadt-Anzeiger hörte sich das dann wieder ganz anders an. Sowas kommt wohl raus, wenn man auf Recherche verzichtet und einfach Angaben der SPD übernimmt.

Auch beim Besuch von Volker Beck in Pulheim mussten die Grünen Gewalttätigkeiten von unserer Seite erfinden, um nicht zuzugeben, dass sie einfach Angst vor unseren Fragen zu ihrer Politik und ihrem Personal hatten. Zumindest die anwesenden Bürger wissen nun einmal mehr, was sie von der Wahrheitstreue und den Argumenten der etablierten Parteien und der Medien zu halten haben.

Allgemein haben wir damit unsere Ziele erreicht, unseren Bekanntheitsgrad deutlich erhöht und den Grundstein für zukünftige Wahlen gelegt. 2014 stehen neben den Kommunalwahlen in NRW, bei denen man einige Räte mit einer nationalen Opposition ausstatten können sollte, auch Wahlen zum Europäischen Parlament an.

Die Bundestagswahl hat gezeigt, dass inzwischen ein großer Teil der Wähler nach Alternativen zur vebrauchten Politik der Altparteien sucht. Nur die 5%-Hürde sorgte letztendlich dafür, dass diese nicht dort vertreten werden. Bei der diesjährigen Wahl fielen durch diese Hürde rund 16% der gültigen Stimmen einfach unter den Tisch.

Bildquelle: pixelpart | pixelio.de

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